Bildergalerie 2021

Bilderbogen Segeln mit Corona

Die Segelsaison 2021 hat für Blue Whale erst spät begonnen und wurde von Corona, der Hitzeperiode und technischen Probleme überschattet. Die Motivation für das Fotografieren musste neu entfacht werden, weil der Überführungstörn Bari nach Preveza schon im Jahr 2019 ausführlich dokumentiert wurde, und so wurde eher ungewöhnliches und ausserordentliches abgelichtet.
Im Herbst ist der Törn ins südionische Meer geplant und so bin ich zuversichtlich die Galerie 2021 dann mit mehr und interessanten Bildern aus dieser, wie auch für Blue Whale neuen Gegend, zu bereichern.


Legende & Links zu Bildergalerien 2021

1  Bilderbogen Solotörn Bari (ITA) – Preveza (GRE) Link
2  Bilderbogen südionische Inseln mit KS im Winter


Hinweis;
  Alle Bilddokumente sind mit aktiven Links versehen!

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Törnberichte 2021

(rev. 29.08.2021)

DAS VIERTE SEGELJAHR; NERVIGER NEUSTART
Mit gemischten Gefühlen aber mit Sehnsucht wurde die Segelsaison 2021 erwartet. Kaum waren der Lock Down aufgehoben, die Reisemöglichkeiten gelockert und die Impfungen verabreicht konnte das Abenteuer „Überführungs Törn Bari (ITA) nach Preveza (GRE) beginnen. Leider war dies erst ab Anfang Juni möglich und so traf ich, mit positiven Erwartungen, verspätet Mitte Juni in Bari ein.
Schon die Vorbereitungsphase bis zum Einwassern war mit vielen ärgerlichen Unannehmlichkeiten verbunden. Nur um wenige aufzuzählen;
Der „jämmerliche“ Zustand von Blue Whale stach sofort ins Auge, denn die salzhaltige Luft ist kein Verbündeter und nagte fast 22 Monate an ihr.
Technische Defekte, vermutlich durch die lange Stillstandszeit hervorgerufen, dämpften die Erwartungen. Vor allem jene die erst später während der Reise entdeckt werden konnten. Aber das Gebaren der Handwerker, die chronische Überlastung vorspielten, natürlich nur um den Preis in die Höhe zu treiben, sind in Bari resp. in der ganzen südlichen Hemisphäre eine Tugend. Wer sie nicht beherrscht bleibt arm oder muss übermässig viel arbeiten.
So ist vieles auf Blue Whale im Argen geblieben und musste in nerviger Kleinarbeit bereinigt werden.
Eine weitere Erfahrung persön-licher Art war die zu dieser Jahreszeit ungewöhnlich hohen Temperatur und Luftfeuchtig-keit, diese liessen durch die kurze Angewöhnungszeit den Schweiss in Strömen fliessen. Beschämend war, dass kurz nach Genuss einer Bierdose, es unter den Achselhöhlen anfing zu schäumen!
Genug des Jammerns und nun zu den Berichten der Segel- und Landreisen 2021;

1.) Törnbericht (solo) Bari – San Foca (ITA)                   LINK
2.) Törnbericht (solo) S. Foca (ITA) – Preveza (GRE)      LINK
3.) Abschluss in Preveza & Heimreise                            LINK
ab Herbst resp. Winter in Bearbeitung;
4.) Törnbericht Süd-Ionische Inseln mit KS
5.) Ausklang Winterpause Preveza   
6.) Törnplanung 2022 

Also starten wir in die neue Saison unter dem Motto;

Bilder mit Beschreibungen sind in der Galerie zu finden. (Link in Arbeit)

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Bilder Solotörn Bari – Preveza

Ein hindernisreicher Überführungstörn

Der Überführungstörn nach Preveza hat so einiges von mir ab-verlangt aber im Rückblick ist es doch eine farbefrohe Doku-mentation in der Galerie geworden. Blue Whale war natürlich der Mittelpunkt des Geschehens, dennoch konnten einige Details neben dem Fahrwasser entdeckt und abgelichtet werden. Mit erschrecken musste ich feststellen, dass ich meine Nikon nicht ausgepackt und alle Bilddokumente nur mit der kleinen Canon IXUS 70  oder mit dem Handy fotografiert habe. Ein Novum. Ich verspreche für den Herbsttörn Besserung, trotzdem viel Spass.

Juni – Juli 2021 Übersicht Karte Solotörn Bari – Preveza

Mit Mausklick auf einen der Balken öffnet sich der gewünschte Bilderbogen. Mit einem klick auf ein Foto kannst du die Bilder in vergrößertem Maßstab betrachten und blättern. Viel vergnügen.


Bilderbogen 01 Vorbereitungen in Bari


Bilderbogen 02 Bari - San Foca


Bilderbogen 03 Othonoi - Korfu


Bilderbogen 04 Sivota - Preveza


Bilderbogen 05 Preveza Stadt

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Törnplanung 2020

(Nachtrag vom 30.07.2021)

Leider musste anlässlich der ernsthaften Bedrohung durch die Corona-Pandemie und der aktuellen Lock-Down Bestimmungen der Törn auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Die Arbeit der Planung war nicht vergebens, da sie im schlimmsten Fall einfach ins Jahr 2021 übertragen und mit neuesten Erkenntnissen ergänzt werden kann.

Inwieweit diese Planung Bestand haben wird, dürfte sich erst im Laufe dieser Saison oder erst zum Jahreswechsel heraus kristallisieren. Niemand kann vorhersagen, wie sich die Epidemie weiter entwickelt. Ob sie sich von selbst resp. durch Impfungen eindämmen lässt und somit ein gefahrloses Reisen wieder erlaubt werden könnte.

Alle Details der Törnplanung 2020 können somit in der neuen Rubrik „Törnplanung 2021“ eingesehen werden.

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Innovation in der Kreuzfahrt

NEUES KREUZFAHRTSCHIFF SPRENGT SUPERLATIVE

Dem Corona-Zeitalter erwachsen innovative Schreiberlinge. Blue Whale und ich sind keine Freunde von „Fake News“ aber ein älterer Artikel des Postillon hat mich in seinen Bann gezogen. Die positiven Argumente des Aufsatzes sind tief in meine grauen Zellen eingedrungen und beflügeln seither meine Phantasie. Weil es so aphrodisierend und nachhaltig wirkt, möchte ich euch auch teilhaben lassen.

DER ARTIKEL
(Erschienen, Dienstag, 30. Juli 2019)Neues Riesen-Kreuzfahrtschiff ermöglicht Besuch von 10 Mittelmeer-Häfen, ohne abzulegen

Valencia (dpo) – Auch in Zeiten von Corona hält der weltweite Kreuzfahrt-Boom unverändert an. Gleichzeitig werden die schwimmenden Hotels immer gigantischer. Im spanischen Valencia lief dieser Tage das bislang größte Kreuzfahrtschiff aller Zeiten vom Stapel: Die „Emperor of the Universe“ ist so riesig, dass sie 10 Häfen in drei Mittelmeerländern erreicht, ohne überhaupt auszulaufen.
Während das Schiff, das feierlich mit einem Sektlastwagen getauft wurde, im Heimathafen vertäut bleibt, können die Gäste Ausflüge in die beliebtesten Küstenstädte Spaniens, Italiens und Frankreichs machen.
Der riesige Luxusliner bietet nicht nur Platz für knapp vier Millionen Passagiere, sondern hat mit 3.084.421 Fuß Länge und 306.518 Fuß Breite auch schier unglaubliche Ausmaße. Während der Bug im Hafen von Valencia festgemacht ist, befindet sich das Heck nur weniger Hundert Meter vor Genua in Norditalien.
Backbordseitig längs des Ozeanriesen liegen Ibiza, Mallorca und Korsika auf der einen und steuerbordseitig Barcelona, Nizza, Marseille, Monte Carlo und Livorno auf der anderen.
„Unsere Gäste können sich daher ein individuelles Ausflugs-programm zusammenstellen“, erzählt General Manager José Lopez vom Reiseveranstalter MTI, der das Mega-Schiff betreibt. „Innerhalb des Schiffs verkehren Schnellzüge zu den 30 Ausgängen, von denen Shuttle-Beiboote die Urlauber jeweils wie gewohnt an Land bringen. So können einige Passagiere Palma de Mallorca besuchen, während andere zur gleichen Zeit in Monaco einen Landgang absolvieren und eine dritte Gruppe Nizza besichtigt.“
Praktisch: Passagiere auf Landgang müssen keine Sorge haben, dass ihr Schiff plötzlich ablegt und davonfährt: „Das wäre auch unmöglich, weil sie hoffnungslos zwischen Mittelmeerinseln und dem Festland verkeilt ist“, sagt Herr Lopez schmunzelnd.
Auf den kreuz-fahrttypischen Abgasgestank müssen die Passagiere aber trotzdem nicht verzichten. Dafür sorgen 40 schiffs-eigene Kohlekraftwerke auf dem Wellnessdeck, durch die der nötige Strom für den täglichen Betrieb und die Klimaanlagen erzeugt wird.

Blue Whales Begeisterung über den Artikel hält sich in Grenzen obschon ich ihr gut zuredete, dass sie nicht alles für „bare Münze“ nehmen soll. Vermutlich ist sie Eifersüchtig und sieht mich schon „Fremdgehen“.
Auf meine Frage was ihr den nicht passe seufzte sie herzerschütternd; „Zum Glück sind wir an der Adria gestrandet und müssen nicht befürchten zwischen der „Emperor of Universe“ und dem Festland einge-keilt zu werden.“
In dieser Hinsicht teile ich ihre Meinung und werde versuchen den 11-ten östlich Längengrad nach Westen nicht zu kreuzen.

Erlaubt mir eine kurze Schlussbemerkung zum Artikel. Wenn ich gedanklich das Corona-Zeitalter (in Zukunft die Corona-Dekade) mit der Innovation paare, lässt ein zeitgemässes Sprichwort die Fakts unter einem gemeinsamen Nenner erscheinen;
„Innovationen müssen wie Infektionen wirken, sonst sind sie bald tot.“

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