Mit AS an Apuliens Küste

AS komplettiert die Familien-Gästecrew der Blue Whale
Endlich konnte der Erstgeborene in die Gästeliste der MSY Blue Whale eingetragen werden.  Auf der eigenen Yacht durchlief AS
in der Kindheit mehr oder weniger die „Bodensee-Segelschule“. Wenn man von klein auf mit den Elementen vertraut ist, braucht es quasi  keine Eingewöhnungsphase um  auf See zu bestehen. Man muss mit mehr Wind, Wellen und heftigeren Schiffsbewe-gungen zurechtkommen. Erklärung zu Südwester“.

Trotz Südwester gut gelaunt

Geschuldet dem Segel-revier, wirkten sich die grossen Etmale negativ auf den Segeltörn aus. Die wenigen Schutzmö-glichkeiten bei einem Wetterumschwung hiel-ten uns auf Trab. Das Wetter war zwar nicht schlecht, aber der Wind versalzte uns vieles. So konnten wir uns über Abwechslung nicht be-klagen.
Die Erfahrungsseefahrt-zeit durchlebte AS im Eiltempo. Rückblickend betrachtet, hatten wir eine sehr schöne, bewegte Zeit. Stolz er-füllte mich, als am Ende des Törn, ein Seebär von Bord ging!
Geplant war ein entspannter Törn bis nach Vieste, am östlichen Cap der  Gargano-Halbinsel gelegen. Von dort beabsichtigten wir einen Tagesausflug zum  Tremiti Inselarchipel  zu wagen, um etwas  Abwechslung ins  Küstensegeln zu bringen. Da wir keine Landausflüge machen wollten, sollte das Segeln auch nicht zu kurz kommen. Wegen der vorherrschenden NE-lichen Winde in dieser Jahreszeit sollte der Dieselantrieb uns nach Norden schie-ben, aber spätestens auf dem Rückweg war Segeln als Rausche-fahrt zurück nach Bari geplant. Die Idee war gut, theoretisch, aber ohne den „Wirt“ ausgehandelt! Die Beine wollten auf kurzen Ein-kaufs-, Spazier- und Restaurantgängen vertreten.

Für die Kombüse hat sich AS gemeldet und wollte mich mit Köst-lichkeiten seiner Kochkünste verwöhnen. So war alles in trocke-nen Tüchern und der Törn konnte beginnen!  Für die  Dauer des 10-tägigen Törns hatten wir bei Neptun verlässiges Wetter bean-tragt, jedoch ohne eine Rückmeldung zu erhalten.

Wie der Segeltörn ablief kannst du unter dem Link „Bari – Tremiti und zurück“ nachlesen. Klicke auf den markierten Bereich.

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Brüderliche Gäste-Crew

ZS & AS tragen sich in die Gästeliste der Blue Whale ein
An Weihnachten 2018 ist der Entschluss gefasst worden im Früh-jahr 2019 einen „brüderlichen Törn„ zu wagen. Seit der Familien-Segelzeit ergab sich keine Gelegenheit mit ZS einen Segeltörn zu unternehmen. Damals betrieb unser Vater die SY Halcyon, eine Olson 8:8 auf dem Bodensee und die ganze Familie verbrachte etliche Wochenende und Ferientörns darauf. Mit TS durfte ich in den letzten zwei Jahrzenten viele Segeltouren mit unterschied-lichsten Charterbooten auf Mittelmeer und der Karibik erleben.

Von uns Dreien ist TS (l) der Jüngste und ZS (r) der Mittlere Bruder

Wie das Leben so spielt, driften die Interessen auseinander, beruf-liches Engagement fordert seinen Tribut und gemeinsame Unter-nehmungen, weil schwieriger zu organisieren, werden auch selte-ner. Welch ein Jammer! Umso mehr war es bemerkenswert, dass wir uns zu einem gemeinsamen Abenteuer auf dem Mittelmeer zusammen raufen konnten.
Leider konnten wir uns nur auf eine Woche einigen und so waren die Ionischen Inseln in der Vorsaison das ideale Törnrevier. Schnell war die Route für den „Kurztörn“ abgesteckt und alle freuten sich auf den außerordentlichen Anlass. Wir waren Zuversichtlich auf Anfang Mai schon beständiges Wetter anzutreffen, vor allem im Mittelmeerraum, wo der Frühling um diese Jahreszeit sich schon dem Ende zuneigt.

Häufig macht man die Rechnung ohne den Wirt. In unserem Fall waren Zeus und Neptun involviert und so wurden die seglerischen Erwartungen leider etwas gedämpft.
Trotz der Wetterkapriolen fällt der Rückblick positiv aus. Wichtig erscheint mir, dass das brüderliche Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt wurde und Erinnerungen an längst vergangene Zeiten aufgefrischt werden konnten.
Ich bin überzeugt, dass unser lieber Vater, der leider von ein paar Jahren verstarb, uns aus der trüben Wolkendecke beobachtet und die wahre Freude an uns gehabt hat.

Wie der Segeltörn ablief kannst du unter dem Link „Ein brüderlicher Törn Mai“ nachlesen. Klicke auf den markierten Bereich

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Segeltörn mit AG & EG

Freunde die ihr Versprechen eingelöst haben
Schon auf dem Bodensee haben wir über einen Törn im Mittelmeer mit Blue Whale ins Auge gefasst. Uns hat es sehr gefreut, dass es endlich geklappt hat. Das Einleben an Bord war kein Problem, da wir schon viele kleinere Rundtörns auf dem Bodensee unternom-men hatten und Blue Whale für die Gästecrew fast schon familiär war. Auch haben wir gemeinsam Törns in verschiedenen Seegebie-ten des Mittelmeeres als Charterer erleben dürfen, also war mariti-me Erfahrung vorhanden und musste nur noch abgerufen resp. er-neuert werden.


AG und  meine Frau sind Freunde seit  ihren frühen 20-ern.  Wir Männer kamen etwas später hinzu. EG durfte auf dem Zürichsee ein Motorboot sein Eigen nennen, was ihm eine Beförderung auf BW einbrachte, Erster Offizier. AG zauberte in der Bordküche man-chen Genuss, was alle erfreute. So ergänzten wir uns bestens als Blue Whale Crew auf Zeit.
Für den Törn waren ca. drei Wochen eingeplant, mit dem Hinter-gedanken, es dieses Mal gemütlich angehen zu lassen. Den Zauber der Ionischen Inseln wollten wir ohne Hetze einwirken zu lassen. Dieses Seegebiet hat sich aus folgenden Gründen aufgedrängt;
1. Blue Whale befand sich schon im Revier vor Ort
2. Eine der schönsten Gebiete der griechischen Inselwelt reizte.
Die Jahreszeit im Oktober versprach noch warmes ausgeglichenes Wetter, angenehme Wassertemperaturen zum baden und abklin-gende Touristenströme.
Das leibliche Wohl anvertrauten wir den kulinarischen Vorzügen der regionalen Küche. Das Synonym „Last but not least“ steht für die kulturelle und geschichtliche Vielfalt dieses Seegebietes.

Also, Leinen Los, das Abenteuer kann beginnen!

Wenn du mehr über diesen Törn erfahren möchtest, musst du den Link Odyssee mit Gästen – anklicken.

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Generationen-Törn mit TS

Ein familiärer Gast auf der MSY Blue Whale

Wie hab ich mich gefreut, als mein jüngerer Sohn dieses Segel-Abenteuer mit mir teilen wollte. Als kleiner Junge hatte er nicht viel Begeisterung für die Seefahrt auf dem Bodensee aufbringen können, zu langweilig, zu eng, keine Freunde und manchmal zu warm. Na ja, Jungs wollen eben Aktion und das kann nicht immer geboten werden. Zum Glück waren ihm die See Beine angeboren und so mussten auf das Unwohlsein (Seekrankheit) keine Rück-sicht genommen jedoch nur noch die maritimen Handgriffe aufge-frischt werden.

Sichtlicher Genuss, großes Bier

Anfang September war es dann soweit. Wir hatten uns in Trogir (HRV) verabredet um nach Montenegro, in die Bucht von Kotor, runter zu segeln. In der Tivat Marina war der Liegeplatz für Blue Whale und natürlich das Rückflug-Ticket für TS im Voraus gebucht worden. So musste die Strecke in sieben Tagen, Wetter und sonstiger Einflüsse unabhängig, bewäl-tigt werden. Auch sollte noch etwas Zeit für Ausflüge in Mon-tenegro eingeplant werden. Dieses Programm hat uns etwas gestresst, woraus die Konsequenzen für künftige Törns gezogen werden mussten, denn als Langzeitsegler darf das Wort „Lang“ nicht übergangen, das Wort „Zeit“ nicht gekürzt und das Wort „Segeln“ muss seiner Bedeutung gerecht werden!

Wenn du mehr über diesen Törn erfahren möchtest, musst du den Link Generationentörn mit TS anklicken.

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Steckbrief Co-Eigner

Die Miteignerin, manche sagen die Sponsorin der Blue Whale, wurde im Sternzeichen des Schützen (geb. 25.11.1952 im Aszendent des Krebses) ge-boren.Der Schütze ist ein Stern-zeichen des Feuers, was im Ge-gensatz zum Wassers (Fisch) steht und gar nicht einhergeht. Weil solche Aussagen verallge-meinert sind, treffen sie auch nur teilweise zu. Nachstehend, eine Sammlung von Eigenschaftsmerkmalen, welche über das Sternzeichen publiziert werden.

Persönliches Profil
Im Leben der Co-Skipperin und Miteignerin weist die ausgeprägte Tierliebe, wie ein roter Faden, ihren Lebensweg. Schon als kleines Mädchen packte sie allerlei Vierbeiner in den Kinderwagen und kutschierte diese durch das Dörfchen, wo sie aufgewachsen war. Diverse Bauern im Tal wurden belehrt, welche Behandlung sich seine Tiere von ihm wünschen. Der Begriff „Tier-flüsterer“ fand erst später in die Umgangssprache, welcher ihre Eigenschaft zutreffend beschreibt.

Nach der Schule absolvierte sie eine Banklehre in Zürich. Als Teenager packte sie schon das Verlangen, fremde Gefilde kennen zu lernen und aus der Geborgenheit des ländlichen herauszutreten. Später kamen verschie-dene Auslandaufenthalte hinzu. Nachdem wir uns kennen gelernt hatten, musste sie nicht gedrängt werden, eine längere Hochzeitsreise als Weltreise zu unternehmen. So durchstreiften wir während 1½ Jahre drei der fünf Kon-tinente recht ausgiebig.

1977 hatte Kati den Leuchtturm fest im Griff

Nach einer längeren Eingewöhnungsphase zuhause, konnte die schon längst in Stein gemeisselte Familienplanung umgesetzt werden. So vergingen die Jahre in rasan-tem Tempo natürlich, mit den obligaten Höhen und Tiefen. Auch wurden allerlei Haustiere angeschafft, geliebt und später begraben. In der Freizeit hätte sie lieber Wanderungen unternommen als sich fast jedes Wochenende „Seebeine“ auf dem Bodensee wachsen zu lassen. Ausser den Segeltörns in heimischen Gewässern konnte man sie erst in der letzten Dekade für gewisse Segelreviere im Mittelmeer begeistern.

Es ist eben schwierig, das Feuer im Gang zu halten, wenn so viel Wasser um einen herum ist, ja fast unmöglich, wenn sich dann noch die Oberfläche zu bewegen beginnt.

Der heissgeliebte Hauskater Punky, 2008 ihr ein und alles

Die Tierliebe hatte sich in der Zwi-schenzeit recht intensiviert.Manch-mal hatte ich das verlangen ein Tierkostüm über zu ziehen um auch etwas Beachtung zu gewinnen. Im heimischen Dörfchen eilt ihr der Ruf voraus, sich um verletzte Tiere zu kümmern oder bei der Treibjagd nach streunende Hunden, ohne Wenn und Aber, aktiv teil zu neh-men. Von den unzähligen Einsät-zen als Tagesmutter oder Laufpart-ner von Vierbeinern könnte auch viel berichtet werden, aber lassen wir das. In dieser Hinsicht ist sie schon fast eine Berühmtheit gewor-den, nicht zu vergessen, dass uns ausgewiesene, seriöse Tierschutz-vereine mit Dankschreiben für Spende überhäufen. Ihre Entrüstung nimmt schon fast militante Züge an, wenn Ungerechtigkeiten oder Tierschutzverstösse publik werden.
Die Zukunft wird zeigen wie das Arrangement Tierliebe, Segelreise und Landwanderungen in die Praxis umgesetzt und in Einklang gebracht werden können. Auf See werde ich das Wetter beobachten und sie wird sich vermutlich dem „Animal Watching“ widmen. Auf Landexkursionen werden allerlei Getier gerettet und gehegt werden müssen. Ich habe mir schon immer einen „Blauen Waal“ im Salon gewünscht! Das Mittelmeer ist vermutlich das ideale Revier hierfür und so ist gewährleistet, dass das Feuer ihres Sternzeichens ungehemmt weiter brennen kann.


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