Medizin an Bord

Vorwort Skipper

Als Vorbereitung auf meinen Mittelmeer Segeltörn habe ich mich entschieden, den Kurs „Medizin an Bord“ nochmals zu besuchen.
Begründung;
– Lebenswichtige Details könnten in Ver-gessenheit geraten und im Ernstfall nicht mehr abrufbar sein.
– auf dem neuesten Stand zu sein kann nie verkehrt sein.
– als Skipper muss man Verantwortung tragen.

Die Schweizerische Segelschule (SSS) bietet solche Kurse in Zu-sammenarbeit mit den „SeaDoc“ an. Die Medizintafeln „Erste Hilfe an Bord“ sind im Ernstfall wirklich eine grosse Hilfe und laden auch sonst ein, darin herum zu stöbern. Leider sind die Tafeln mit vielen praktischen Hinweisen und Zeichnungen urheberrechtlich ge-schützt,  weil heute nur noch der kom-merzielle Aspekt zählt. Gerne hätte ich die Tafeln anhand von Beispielen im Be-richt eingebunden, muss mich aber auf Hinweise beschränken. Das Dokument ist in jeden Fall an Bord jedes See gän-gigen Schiffes unerlässlich und sollte griffbereit sein.
An dieser Stelle möchte ich nicht ver-säumen, auf die Sorgfalt im Umgang mit Medikamenten, hinzuweisen. Es ist zwingend, die Packungsbeilagen der Medikamente sorgfältig zu studieren und die zu behandelnden Personen auf Verträglichkeit zu befragen. Weitere Empfehlungen für „Medikamente an Bord“ über diesen LINK.

Noch eine kleine Anmerkung auf Kurs und Inhalt der folgenden Seiten; Der zweitägige Kurs ist nicht gerade Budget freundlich aber entschädigt auch mit praktischen Beispielen und Übungen. In den zwei Tagen lernst du „fast alles“ was du im Notfall benötigst, auch für weltweite Fahrt. Ich habe die Medikamente, die für den ausgedehnten Blauwassertörn erforderlich wären, vorerst über-sprungen. Im Mittelmeer ist die medizinische Versorgungsdichte sehr gut und kann im Notfall innert nützlicher Frist angelaufen werden.
Mit „klick“ auf nachfolgende Rubriken sind die wichtigsten Medi-kamente aufgeführt, welche an Bord jedes längerfristigen Törns, z.B. im Mittelmeer, kühl aufbewahrt werden sollten.

1. Magen & Darm Erkrankungen
Begriffserklärung
Entzündliche Darmerkrankungen: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Bei den chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa verursachen die im Darm angesiedelten Bakterien aus bislang ungeklärten Grün-den eine anhaltende Entzündungsreaktion der Darmschleim-haut, die das Darmgewebe schädigt.
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Link zu Medikamentenschrank Teil 1
2. Augenentzündung & Fremdkörperentfernung
Begriffserklärung
Für rote Augen ist meistens eine Bindehautentzündung (Kon-junktivitis) verantwortlich. Ursachen für eine entzündete oder irritierte Bindehaut gibt es viele – sie reichen von Infektionen mit Bakterien oder Viren über Allergien bis hin zu Erkrankun-gen wie Rheuma.
Dass ein Fremdkörper in das Auge gelangt, ist keine Selten-heit. Meist verbleibt dieser oberflächlich und kann zu Schmer-zen, Rötung und tränendem Auge führen. Durch Entfernung des Objektes ist das Problem häufig behoben. Bei tiefem Ein-dringen in das Auge und bei starker Entzündung kann es je-doch auch zu einer Augenschädigung kommen.
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3. Erkältung
Begriffserklärung
Erkältung und grippaler Infekt sind alltagssprachliche, medi-zinisch nicht scharf definierte Bezeichnungen für eine akute Infektionskrankheit der Schleimhaut von Nase (einschließlich der Nebenhöhlen), Hals oder Bronchien.
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4. Schmerz
Schmerzen sind eine Sinneswahrnehmung – ähnlich wie der Mensch Hitze, Kälte oder Berührungen empfindet, nimmt er auch Schmerzen wahr. Akuter Schmerz ist ein Hinweis des Körpers, dass im Moment irgendetwas nicht stimmt.
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5. Juckreiz, Entzündung, Allergie
Juckreiz ist eine unangenehme Empfindung der Haut, die ein Kratzen, also Reiben, Scheuern usw. der Haut mit den Enden der Fingernägel oder anderen geeigneten Materialien oder mechanischen Hilfsmitteln (z. B. Rückenkratzer) provoziert.
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Entzündung ist eine körpereigene Reaktion auf schädliche Reize, die sich klassischerweise durch die Entzündungszeichen Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz und funktionelle Einschränkung äußert.
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Als Allergie wird eine überschießende krankhafte Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene) bezeichnet.
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6. Übelkeit, Erbrechen, Seekrankheit
Übelkeit ist eine Befindlichkeitsstörung, die umgangssprach-lich auch als flaues  Gefühl in der  Magengegend bezeichnet wird.  Häufig ist die Übelkeit ein  Vorbote von Erbrechen, sie kann aber auch auftreten, ohne dass der Betroffene sich über-geben muss.
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Erbrechen ist die schwallartige Entleerung des Magen- oder Speiseröhreninhaltes entgegen der natürlichen Richtung durch die Speiseröhre und den Mund. Erbrechen ist ein natürlicher Reflex zur Vermeidung von Vergiftungen bei der Nahrungsauf-nahme.
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Seekrankheit, Luftkrankheit,Raumkrankheit oder die Land-krankheit von Seeleuten auf Landgang sind bekannte Varian-ten. Passive Bewegung in Reisebussen, Autos,Zügen mit Nei-getechnik,  Flugzeugen,  Achterbahnen   kann ebenfalls  die Symptome hervorrufen.
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7. Antibiotika
Im allgemeinen Sprachgebrauch bezieht sich die Bezeichnung Antibiotika meistens auf Arzneistoffe oder Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionskrankheiten. Nicht jede Infektion wird durch Bakterien verursacht. So können auch Pilze und Viren zu Infektionen führen. Gegen diese Erreger sind Antibiotika wirkungslos. Um einer sogenannten Antibio-tikaresistenz vorzubeugen, müssen bei der Anwendung von Antibiotika bestimmte Richtlinien eingehalten werden.
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8. Notfall Medikamente
Notfallmedikamente sind Arzneimittel, die im Rahmen eines medizinischen Notfalls zum Einsatz kommen. Sie dienen vor allem der medikamentösen Therapie akuter, lebensbedroh-licher Gesundheitsstörungen. Ein umschriebener Bestand an Notfallmedikamenten gehört zur Ausstattung eines Notfall-koffers. Art und Auswahl der Notfallmedikamente sind abhän-gig vom Einsatzgebiet z.B. Seefahrt.
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9. Sonstige Medikamente
Unter die Rubrik „sonstige Medikamente“ fallen alle Arzneimit-tel, die für die Behandlung von äusseren resp.  inneren Unan-nehmlichkeiten und Blessuren eingesetzt werden. Die Medika-mente sind meist Rezeptfrei zu beziehen. Anwendungsbereiche wie der Befall von Ungeziefer (aussen im Kopfbereich resp. innen im Darmbereich), äussere Haut-verletzungen und Schürfungen, Magen- resp. Sodbrennen, Erkältung der Atemwege zum Inhalieren und Durchblutungs-störungen wie Thrombosen.
Link zu Medikamentenschrank Teil 9a (äußere Anwen.)
Link zu Medikamentenschrank Teil 9b (innere  Anwen.)

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Sundowner & Absacker

Des Seglers Sundowner oder Dämmerschoppen

Bei einem Sundowner (englisch für etwa Sonnensenker) oder Dämmerschoppen handelt es sich um ein alkoholisches Getränk, das zum Sonnenuntergang getrunken wird.  Man kommt in der Re-gel für etwa eine halbe Stunde zusam-men und meistens bleibt es bei einem, höchstens zwei resp. allerhöchstens drei bis vier alkoholischen Getränken.
Zur Geschichte; In Englisch geprägten südlichen Ländern wird der Sundowner heute noch gerne von den Reiseunter-nehmen gepflegt. Hierzu trifft man sich innerhalb der Reisegruppe zur gemeinsamen Beobachtung des Sonnenunterganges mit einem Getränk. Auch unter Privatleuten in tropisch-exotischen Ländern ist die Einladung „zum Sundowner“ eine häufige Praxis und unter Seglern praktizierte Tradition!

Die Evolution des Segel-Menschen

Eine These lautet, dass der Sundowner bei der Britischen Marine eingeführt worden sei:  Da sich die Offiziere eines Schiffes auf-grund der zeitlich versetzten Wachdienste nur selten vollzählig trafen, haben Kapitäne das Ritual des Sundowners eingeführt, damit wenigstens einmal am Tag eine Zusammenkunft aller statt-findet. (Welche Weitsicht!)

Sundowner ist nicht zu verwechseln mit dem ABSACKER;

Die Evolution des Absackers!

der in der Umgangsspracheletztes Glas“ eines alkoholischen Ge-tränks, das im Anschluss an ein Beisammensein (oder vor dem Schlafen gehen) zu sich genommen wird. Es steht auch nirgends geschrieben, dass nach dem Genuss eines oder mehrer Sundow-ner, der Absackers nicht munden soll! Ob er „bekommt“ muss jeder für sich entscheiden.

Und nun zu unseren beliebtesten Getränken;

Cocktail-Liste

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Click für Name - Beschrieb - Rezeptur - Zubereitung
BLUE & GREEN LAGOON
Der Blue Lagoon Sundowner hat ausnahmsweise  keine  legen-denhafte Entstehungsgeschichte zugrunde liegen.  Er wurde in  den 60-er Jahren kreiert  –  so
viel zu den Fakten. Durch den blauen Farbeffekt wurden Erin-nerungen an das blaue Meer und den blauen Karibikhimmel geweckt!
Rezeptur;  3 cl Rum, 2 cl Anisschnaps (Pastis, Küsten-nebel, Ouzo) 2 cl Curaçao blue, 6 cl Zitronenlimonade oder Orangensaft, 4 Stück Eiswürfel, 1 unbehandelte Zitrone
Zubereitung Schritt 1;
Ihr gibt die Eiswürfel in ein Glas. Gießt die Alkoholika und den „Curaçao Blue“ darüber. Füllt das Glas mit Limonade auf und rührt das Ganze vorsichtig um.
Schritt 2 – Finish;
Den Glasrand mit einer Zitronenscheibe dekorieren und den den Cocktail mit Trinkhalm servieren.
Blue Whale’s Tipp;
Der originale Orangenschalenlikör „Curaçao“ stammt von der gleichnamigen Karibik-Insel. Es gibt ihn in blau, grün und orange. Stilvoller geht das mit Zuckerrand am Glas!
SEA BREEZE
Ein Sea Breeze Cocktail enthält Wodka mit Cranberry- und Gra-pefruitsaft. Er wird normaler-weise während der Sommermo-nate getrunken. Das Getränk kann geschüttelt werden, um eine schaumige Oberfläche zu erzeugen.
Rezeptur; 4 cl Wodka, 12 cl Cranberry Juice, 3 cl Grape-fruit Juice & Eiswürfel.
Zubereitung;  1.) Eiswürfel in das Glas geben und mit Wodka & Pastis übergiessen. 2.) Mit Wasser oder Soda,  je nach Geschmack auffüllen. 3.) Mit einem Cocktailstab vorsichtig verrühren und Limone- resp. Limettenschale dazugeben.
LATE MISTRAL
Das erste Mal wurde das Ge-tränk im Jahr 1980 zubereitet. Seinen Ursprung hat der Cock-tail, wie der Name bereits ver-rät,  im Mittelmeerraum.  Die Mischung auf Eis servieren und mit Zitronenschalen garnieren. Stärkere Pastis-Marken wie „51“ oder „Ricard“ bewirken einen intensiveren Anisgeschmack. Rezeptur; 5 cl Wodka, 1-2 cl Pastis oder Ouzo, 6 cl kaltes Wasser zum Auffüllen, 2-3 Eis-würfel, Limone, Limette.   Zubereitung;  1) Eiswürfel in das Glas geben  und  mit Wodka & Pastis  übergießen.  2.) Mit Wasser je nach Geschmack auffüllen. 3.) Mit ei-nem Cocktailstab vorsichtig verrühren und Limone- resp. Limetten- schale dazugeben.
Blue Whale’s Tipp;   Immer den Wetterbericht im Auge behalten, den die Nordwinde können auch in anderen Ge-filden zuschlagen!
HUGO
Der Hugo schmeckt erfrischend, spritzig und leicht. Ein tolles Re-zept für einen Cocktail, der als Sundowner ein Hit ist. Der Hugo ist ein Cocktail, der mit Holunder-blütensirup, Limette, Minze und Prosecco, sehr gut in die warme Jahreszeit passt. Wird er mit Eis zubereitet, ist zu beachten, dass dadurch die Kohlensäure der Zu-taten schneller verschwindet.
Rezeptur;  8 EL Holunderblüten-sirup, 400 ml Prosecco & 400 ml Sodawasser oder Mineralwasser,  1 Stk Zitrone,  8 Minzblätter  und 8 Stk Eiswürfel.
Zubereitung; 1.) 2 Minzblätter in ein Weißweinglas ge-ben.  2.) Die Blätter mit einem Holzstößel leicht andrüc-ken.  3.) Einige Zitronenscheiben (halbiert) und Eiswürfel dazu geben.   4.) Prosecco & Sodawasser  mit Holunder-sirup vermischt umrühren.  5.) Glas mit gemischter Flüs-sigkeit auffüllen.
CUBA LIBRE
Cuba Libre (span. für „Freies Kuba“), umgangssprachlich auch Cubata ist ein Rum-haltiger Longdrink aus Havanna, Cuba. Ein Cuba Libre muss mit Rum aus Kuba hergestellt werden, ansonsten ist es nur ein Rum-Cola.
Rezeptur;  5 cl Rum,  3/8 Li-mette, Cola zum Auffüllen, 2-3 Eiswürfel
Zubereitung; 1.) Limetten-Achtel über dem Glas ausdrüc-ken und hineingeben. 2.) Eis dazugeben und mit Rum & Cola auffüllen. 3.) Cuba Libre Cock-tail mit einer Limette dekorieren.
GIN TONIC or GIN FIZZ
Gin Tonic ist ein klassischer Longdrink aus Gin und Tonic Water. Das Mischverhältnis variiert je nach Geschmack von 1:1 bis 1:3 oder höher. Durch das Sodawasser wird der Gin Fizz zu einem prickelnden süß-sauer Erlebnis.
Rezeptur Gin Tonic;
4 cl Gin, Tonic-Water resp. Sodawasser, Limone, Lim-ette (je nach Geschmack auch Kräuter, Gewürze, Früchte etc.) oder Gurke und immer Eiswürfel.
Zubereitung;  1.) Den Gin in das Glas geben. 2.) An-schließend das Tonic Water öffnen (erst kurz vor Geb-rauch, um die Kohlensäure zu erhalten). Das Tonic Water langsam in das Trinkgefäß füllen, damit möglichst wenig Kohlensäure entweicht.
3.) Nun das Glas langsam bis zum Rand mit Eiswürfeln auffüllen und mit einem Cocktailstab vorsichtig verrühren.
4.) Abschließend den Glasrand mit einer Zitronen- oder Limettenscheibe  garnieren oder  wahlweise die Frucht-scheibe  in  das Glas  geben. Je nach Wunsch kann das Getränk mit Kräutern, Gewürzen oder Früchten verfeinert werden.
Varinate Gin Fizz Rezeptur; 4 cl Gin, Sodawasser, 4 cl Zitronensaft, 2 cl Zuckersirup und div. Eiswürfel
Zubereitung;  1.) Zitronensaft, Zuckersirup und Gin mit 5-6 Eiswürfeln in den Shaker geben, 2.) Verschließen und kräftig schütteln. 3.) Ein Longdrinkglas bereitstellen und den Drink durch ein Barsieb hineingießen. 4.) Mit Soda auffüllen, mit einer Zitronenscheibe am Glasrand garnieren.

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Aiolos in der Odyssee

Der griechische Gott der Winde, des Seglers Achillesferse

Aiolos war nach Homers Odyssee ein Sohn des Hippotes und be-wohnte mit seiner Gattin sowie seinen sechs Söhnen und sechs Töchtern die schwimmende Insel Aiolia. Diese wurde schon in der Antike gerne mit einer der Äolischen Inseln (Namen von Aiolos abgeleitet) identifiziert.       Bild unten; Antike Aeolus Darstellung

Aiolos bewirtete Odysseus und seine Gefährten gastfreundlich für einen Monat. Vor der Heimfahrt gab er Odysseus einen Schlauch aus Rindsleder mit ungünstigen Winden, der verschlossen bleiben sollte. Gleichzeitig ließ er für Odysseus Heimfahrt günstige West-winde wehen. Der Schlauch wurde jedoch von den Gefährten des Odysseus kurz vor Erreichen Ithakas geöffnet. Infolgedessen ent-wichen alle ungünstigen Winde und die Schiffe wurden zur Aiolos-Insel zurückgetrieben. Als Odysseus Aiolos erneut um günstige Winde bat, wurde er abgewiesen.

Homers Windrose aus der Antike

Windbezeichnung in der Antike
Aiolos war der griechische Gott der Winde. Er war mit Eos, der Göttin der Morgenröte, verheiratet und wurde von Zeus als der Herrscher über die verschiedenen Winde eingesetzt. Zu den Winden gehören „Boreas“ (Nordwind), „Euros“ (Ostwind), „Zephyros“ (Westwind) und „Notos“ (Südwind).

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Seemannssprache & Flaggen

Wer etwas über die Historie und die Bedeutung der Signalflaggen erfahren möchte, drücke bitten auf nachstehenden Link

LINK ZU INFOS

Ich glaube, dass die seemännischen Fachausdrücke, obschon recht umfangreich und bis heute fester Bestandteil der Seefahrt, bei vielen Lesern nicht unbedingt auf vorbehaltloses Interesse stoßen dürften. Recht nützlich jedoch, mittels nachstehendem alphabetisches Nachschlagewerk, möglichen Verständniskonflikt vorzubeugen.

Link zu Lexikon der Seemännischen Ausdrücke A – Z

Leider hat das Flaggenalphabet und die Signalflaggen bis auf wenige Ausnahmen an Bedeutung verloren. An ihre Stelle ist der Bordfunk, üblicherweise die UKW-Funkausrüstung, getreten. Schon etwas früher wurden die Morsezeichen zu Grabe getragen, dass heißt, an maritimen Prüfungen nicht mehr gefragt. Mittlerweile zähle ich mich zur älteren segelnden Generation und fühle mich eher der Tradition verbunden, obwohl modernste Technik auf der Blue Whale nicht fehlen durfte. Mit einem weinenden Auge kann ich die Bemerkung nicht unterdrücken; „Und wieder Mal geht ein schönes Stück Schifffahrtstradition verloren!“.Der Schiffsname im Flaggenalphabet präsentiert sich etwas unbeholfen, trotzdem möchte ich dem interessierten Leser die History und das komplette Alphabet der Flaggensignale nicht vorenthalten (durch anklicken öffnen sich Text oder Alphabet):

Historisches zum Flaggenalphabet resp. Signalflaggen (klick auf Bild!)

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Schiffstyp & Besegelung

Schematische Darstellung Schifftyp (Zweimaster)

Die Ketsch-Takelage der Blue Whale ist nicht zu verwechseln mit der einer Yawl. Die Yawl wird aufgrund eines eher kleineren Be-sanmastes erkannt. Typischen Merkmale der Kuttertakelage sind auf beiden Yachttypen zu finden. Nachstehend ein schematischer Vergleich der beiden Schifftypen;

 

 

Visuelle Darstellung & Bezeichnung der Besegelung 

Nachstehend die Vielfalt der Segelgarderobe und deren Bezeich-nung auf einer Ketsch. Die kleineren Segelflächen eignen sich besonders gut für die Handhabung mit kleiner Crew resp. für Einhandsegler. Auf der Blue Whale sind alle aufgeführten Segel-typen im Gebrauch und werden je nach Witterung und Kurs zum Wind gesetzt.

 

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