Eine Strophe der Schweizer Nationalhymne

Die Fussballweltmeisterschaft hat uns wieder mal vors Auge ge-führt, dass unsere schweizerische Nationalhymne wahrlich kein Ohrenwurm ist. Unser Soccer Team, multikulti – wo nicht –
hat sich weder bemüht die Melodie zu summen noch den Psalm zu mur-meln. 
Keiner Lippe konnte eine Be-wegung entlockt werden. Da mussten wir neidisch zum Gegner herüberschielen, deren herzhaften und innbrünstigen Gesänge beeindruckend waren. Unser Team war sichtlich eingeschüchtert.
Angesichts dieser unrühmlichen Dar-bietung kann ich die Argumente der Hymnen Erneuerer verstehen. Die fordern unter Anderem eine moderne, harmonisch-kompaktere Melodie und wollen auf den Psalm gänzlich ver-zichten. Konservative befürworten eher, den morgendlichen Unterricht in den Schulen mit dem gemeinsamen Singen der Hymne zu beginnen.

Was nun? Eine Lösung ist nicht in Sicht. Die DJ’s in der Schweiz wollen sich die-ser künstlerischen Aufgabe auch nicht widmen, sie haben besseres zu tun.
Ich möchte mich nicht weiter in der Kontroverse verstricken, da ich mich auch nicht brüsten kann, den Text frei rezitieren zu können. Vielleicht ein Ar-mutszeugnis oder eine Bildungslücke? Wer weiss das schon! Da sagte ich mir; Selbst ist der Mann! Und beschloss, die Verse zu „googeln“ – und siehe da – es viel mir wie Schuppen von den Augen!
In der vierten Strophe offenbaren uns die Schöpfer der Hymne, dass wir schon vor der Alinghi eine Seglernation gewesen sein mussten.
Um dies zu verdeutlichen, sei die vierte Strophe wiedergegeben;

(Hinweis; Klick auf Bild zum vergrößern!)

Eine kleine Hilfe zum maritimen Verständnis der Textzeilen:
Mit etwas Fantasie können Crew, Segelboot und Skipper gedanklich im Vers angedockt werden.

Geht das nicht runter wie Öl? Ich bin überzeugt, es regt auch eure Phantasie an und animiert, dem nächsten Sturm, wie die „alten Helvetier“, mit inbrünstigem Gesang die Stirn zu bieten!

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