Kapitel 2 & 3 April – Mai

(publ. 24.11.2025)
Gewohnte Prozedur als Routine
Die Kapitel der Törnberichte 2 & 3 wurden in einem Bericht zu-
sammengefasst. Die unten Geführten Titel beinhalten nur noch Vorkomm-nisse, welche von der gewohnten Routine der letzten Jahre abweichen.
Die Tagesjournale geben Aufschluss über die täglichen Vorkommnisse in gewohnter Manier. Diese werden auch mit Bildern ergänzt. Mit «klick» auf den Untertitel kannst du direkt auf die jeweilige Webseite wechseln.

Hinreise & Vorbereitungen April
Zum letzten Mal machte ich mich mit dem PW auf die langwierige Reise zu Blue Whale nach GRE. Geplant war, um Stress zu vermeiden, in Ancona zu übernachten und am Folgetag die Fähre nach Igoumenitsa zu besteigen. Diese hatte wieder mal so viel Verspätung, dass ich ohne Übernachtung hätte reisen können.
Nach herzlicher Reunion mit BW wollte ich mich tags da-rauf gleich in die Vorberei-tungen stürzen. Die «To-Do» Liste war lang und das Wet-ter durchzogen. So musste ich auf diverse Arbeiten ver-zichten und mich aufs wich-tigste konzentrieren. Schnell war die Phase vorüber und dank meiner routinemässigen Vorbereitungen Blue Whale zum Lift-In bereit.
Um einen Hafentag in der Cleopatra Marina zu vermeiden, konnte ich Behörden und letzte Einkäufe bereits am 30. April durchführen und den 1. Mai, in der GRE ein strenger Feiertag, Entspannt mit einem „Protest“-Bier mitfeiern.

Solotörn nach Meganisi Mai
Am 2. Mai hatte ich in dreierlei Hinsicht Glück.
1. Das Wetter war gut.
2. Der Lift-In Termin fand früher statt.
3. Die neue 2-stündige Interwall-Öffnungszeit der Kanalbrücke in Levkada konnte ohne Verzögerung passieren.
Wegen der nicht getesteten Ankeraus-rüstung musste ich in Nidry einen Tag für den Test einlegen. Ohne Anker am Gäste Pier in Vathy anzulegen ist ein „no go“. Dort wartete bereits MM auf uns. Wir waren immer noch unbestän-digem und kühlem Wetter ausgeliefert und wollten das erste günstige Wetter Fenster für den bevorstehenden Süd Törn nutzen. Die Tage bis zur Abreise vergingen rasant trotzdem konnten wir witterungs-angepasste Tourenvarianten ausarbeiten um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.
Die ganze Zeit schlummerte Blue Whale an der Pier und ärgerte sich über die neu erhobene Liegegebühr und die funktionsuntüch-tige Infrastruktur von Wasser & Strom. Griechenland wie es «leibt und lebt».

Für die Kapitel 2 & 3 wurde keine Bildergalerie erstellt, da die spärlichen Fotos in die Journale integriert wurden.

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Rückfahrt Norden Mai

(erst. 14.08.2025)

Fünf Erlebnisreiche Etappen mit Gast

Es hat lange gedauert und viel Überzeugungskraft gebraucht, bis VB für einen «kurzen» Segeltörn seine Zusage machte. Im Laufe des Februars konnte das Segelrevier fixiert und die Buchungen abgeschlo-ssen werden. Bis Ende März schrumpfte die zugesagte Törndauer auf eine «sehr kurz» Zeitspanne ab.
Unter Anbetracht der vor-herrschenden nördlichen Windrichtung, ein sehr sportliches Unterfangen, welcher als One-Way-Motor-Törn in die Historie eingehend wird.
Kurz vor dem Besuch musste wegen schlechter Witterung das Treffen von Zakythos nach Poros (Insel Kefalonia) versetzt werden. Dies kam uns als verkürzte Törnstrecke zeitlich entgegen und so trafen wir uns in der Nacht vom 19. Mai in Poros.
Nach einem Ruhetag war für’s Ablegen alles bereit.
Einen Kurzbericht über unser erstes Aben-teuer „Power-Down-Break“ kannst du detailliert aus der beiliegendem PDF-Datei nachlesen.
Endlich, am 21. Mai, nach schweisstreibender Arbeit, gespickt mit bürokratischen Hürden, war die Coast-Guard gewillt, uns «von der Kette zu lassen».
Wir nutzten die Gunst der Stunde und verliessen fluchtartig, mit Motorkraft, die Insel. Gegen Abend kamen wir im «Paradies» (hinter die Insel Pagadhi bei Ithaka) an. Wegen ungünstiger Wetterprognose fürs Wochenende (Nordwinde bis 30 kn) musste am nächsten Tag die Etappe nach Sivota vollzogen werden. So konnten wir das vermeidliche „Unwetter“ in der sicheren Bucht von Sivota, am Gästepier der Taverna Stavros, abwettern. Am zweiten Ruhetag unternahmen wir ein PW-Ausflug in den Süden der Insel Levkada.
<< Bild links: Die Afteli Bucht auf Levkada, im Hintergrund Kefalonia & Ithaka

Am Montag, den 26. Mai stand als Zielhafen der Hauptort der Insel Meganisi auf dem Programm, musste aber wegen aufkommender Starkwindböen, welche genau in die offene Hafenbucht von Vathy drückten, abgebrochen werden. Die Spartochori Bucht mit dem Hafen Porto Spilio diente als Zuflucht. Blue Whale was wegen früherer Missverständnisse bekannt wie ein «bunter Hund», durfte aber trotzdem am geschützten Pier anlegen. Der Rest des Tages konnte mit Sightseeing im Bergdorf Spartochori und einer Kurz-visite in Vathy genutzt werden. So mundete am Abend das obli-gate Dinner bei Spilio, gut gespült mit Hauswein, vorzüglich.
Bild rechts: Blue Whale unter Poleander >>
Die zweitletzte Etappe in die malerische Bucht von Atherinos bewältigten wir bei Flaute. Am öffentlichen Pier legten wir «römisch-katholisch» an und verbrachten den Tag mit Baden und Relaxen an der Fanari Beach. Abendessen besiegelte den erholsamen Tag in der Taverna Niagas.
Die letzte Etappe bescherte uns zum Abschluss etwas Segeln, bis uns die Flaute zu einem obligaten Bad in den Fluten verhalf. Am frühen Nachmit-tag schon legten wir in Nidry an. Ich löste den Miet-PW aus währ-end VB seine «sieben» Sachen packte.
Gegen Abend war in der albanischen Taverne «Ola Kala» zum Käpt’ns Dinner angerichtet. Glücklich mit gefüllten Mägen fiel das Resümee des Törns durchwegs als erholsam und positiv aus. Leider war die Törn Dauer eher knapp bemessen und so mussten weitere Highlights, welche das Ionische Meer zu bieten hat, mit den vielen einladenden Inseln, auf ein anderes Mal verschoben werden.
Für die Tagesjournale möchte ich auf die Webseite „Aktueller Standort“ verweisen. Dort sind die besonderen Vorkommnisse in gewohnter Manier dem Journal anvertraut und mit Bildern ergänzt. Dieser «Link» führt dich direkt auf die jeweilige Webseite.

Die Bildergalerie kann über diesen Link geöffnet werden:
Bilder Rückfahrt Norden Mai


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Lange Vorlaufphase

(publ. 19.03.2025)

Stress im Überfluss!
Im Januar wurden alle Buchungen getätigt. Nicht nur welche, die den Frühlingstörn betrafen, sondern auch jene die für den Rückführungstörn Blue Whale’s an den Bodensee mit Transport und Winterlager.
Ich bin froh, alles schon im Januar fixiert zu haben, denn die restliche Zeit bis zur Abreise im April wird mit allerlei Bestel-lungen und Besorgungen gefüllt sein. Alles, was sperrig und schwer ist, muss im April mit dem Lastesel (PW) in die GRE befördert werden.
Nach Ankunft bis zum «Lift in» habe ich sieben Tage Zeit BW für die erste Etappe seeklar zu trimmen. Ich blende bewusst das Wetter aus, denn die «todo-Liste» ist sehr umfangreich und verzeiht keinerlei Verzögerungen. Es stehen einige Reparaturen an und das Unterwasserschiff braucht mindestens einen neuen Antifouling Anstrich.
Der Törn in den Süden soll eine Sightseeings- & Erholungsreise aber auch ein Abschiedstörn werden. Ich hoffe nur, dass sich Blue Whale bewährt und letzte «Mucken» offenbart.
Diese müssten noch vor oder nach der Sommerpause in der CM ausgemerzt werden. Die Refitzeit nach der obligaten Sommerpause bis zur Abfahrt nach Norden ist ebenfalls limitiert und unter Zeitdruck.

Ob ich noch Gäste für den Rückführungstörn begrüssen darf, steht in den Sternen. Für die langen Etappen, entlang Albaniens Küste, wäre ein Crew Mitglied eine Bereicherung und Hilfe. Im negativen Fall werde ich mich als Solist durchbeissen müssen.
Für die Tagesjournale möchte ich auf die Webseite „Aktueller Standort“ verweisen. Dort sind die besonderen Vorkommnisse in gewohnter Manier dem Journal anvertraut und mit Bildern ergänzt. Dieser «Link» führt dich direkt auf die jeweilige Webseite.

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Törnberichte 2025

(rev. 15.02.2026)

FLIEGENDE WÜRFEL vs  RÜCKFÜHRUNG CH
Der Würfel ist ein Symbol des Zufalls, des Glücks oder auch der Endgültigkeit. Es wird um einen längerfristigen Verbleib in der Heimat Marina am Bodensee gewürfelt. Die Würfel sind im Fluge, noch nicht gefallen, aber spätestens bis Sommer offen-baren sie den gewürfelten Wert. Das heisst, verbleib oder verweis! Nur Optimisten würfeln um die Gunst des Schicksals und blenden die Wahrscheinlichkeit gezinkter Würfeln aus. Wir glauben an unser Glück und richten unsere Törn Aktivität in diesem Jahr auf eine Rückreise im Herbst aus.
Es liegt in der Natur der Sache, dass ohne frühzeitige Planung und Buchung das Unterfangen vermutlich zum Scheitern verurteilt, oder nur mit ausserordentlichen Unkosten zu bewerkstelligen wäre.
Nach den üblichen Vorbereitungsarbeiten im April geht es auf den Nostalgie Törn in den Süden der Ionischen Inseln. Unendliche Male auf dem Programm und ebenso viele Male wegen Unzulänglich-keiten vertagt. Diesjährig wollen wir unsere letzte Chance nutzen und üben uns in Geduld um das richtige Wetterfenster zu nutzen.
Nach der obligaten Sommerpause steht der Rückführungs Törn nach Norden an. Über Albanien, Montenegro und Kroatien wird der Kurs nach Koper in die Slowenien abgesteckt. Dort wartet der Camion-Transport nach Deutschland.
Sollten die Würfel unseren Optimismus strafen, müsste wohl der Herbsttörn neu ausgerichtet werden, aber daran wollen und dürfen wir nicht mal denken.

Nachstehend die geplanten Segeltörns;  
1. Lange Vorlaufphase 2025 Link
2. Hinreise & Vorbereitungen April Kapitel 2 & 3
3. Solotörn nach Meganisi Mai als ein Link
4. Hinfahrt nach Süden Mai Link
5. Rückfahrt nach Norden Mai Link
5. Absegeln & Refit Juni Link
6. Rückführung CH Blue Whale Link
7. Ausblick Saison Bodensee 2026 Link
8. Epilog Vorschau 2026 Link

Die detaillierte Berichterstattung über das TravelMap-Journal, mit Fotobeiträgen bereichert, auch dieses Jahr als «Life-Logbuch». Später sind dann mehr Bilder mit Beschreibungen auch in der Galerie zu finden.

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Nachtrag Planung 2025

(publ. 08.03.2025)

LETZTE RUNDE EINGELÄUTET

Zum ersten Mal muss ich meine Planung noch vor antreten des Törns umplanen. Gewichtige Gründe haben mich dazu bewogen und so wird die «letzte Runde» eingeläutet.
Schon während des Herbstes 2024 verdichteten sich die Anzeichen, dass sich in Sachen «Heimathafen Arbon» positives zu unseren Gunsten anbahnen würde. An Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit werden Blue Whale und ich unseren Liegeplatz ab 2030 behalten dürfen! Rechtlich bindende Statuten sind aber erst ab diesem Sommer zu erwarten.
An Neujahrstag begann die Planung für Blue Whale’s Rückführung. Entsprechend wurde die «Vorversion» über Bord geworfen und neu abgesteckt. Diese gliedert sich nun in zwei Hauptaktivitäten:
1.) Frühlings- & Sommertörn in den Süden
Der immer wieder behütete Traum vom Südtörn ins Ionischen Meer soll verwirklicht werden. Diesen Törn wollte ich im Herbst dieses Jahres durchführen und ist in der Törnplanung 2025 beschrieben.
2.) Rückführungstörn nach Slowenien und Bodensee
Törn nach Norden und Rücktrans-port BW an den Bodensee. Die Themen wie Törn, Auswasserung, Transport und Winterlager mussten konkretisiert und gebucht werden. Dazu waren etliche Abklärun-gen, Nachfragen und Offerten einzuholen. Im Februar war alles in «trockenen Tüchern» und wird ab der 3ten August Woche in die Praxis umgesetzt.
Hinweis zum Bild rechts: Nachdem ich die Kiwis am Amerikas Cup vor Barcelona bewundert habe, konnte ich mir es nicht verkneifen das Siegerboot im LegoTec Bausatz nachzubauen. Die 1100 Bau-steine haben mich auf Trab gehalten. Die Positionsbeleuchtung ist Eigenkreation.

Zum Abschluss angelehnt an ein Gedicht der Marie von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916) welches zu unserem Vorhaben passt:
Das Schiff
Das eilende Schiff, es kommt durch die Wogen
Wie ein Sturmwind geflogen.
Voll Jubel ertönt’s vom Mast und vom Kiele:
„Wir nahen unserem Ziele.“
Der Skipper am Steuer spricht freudig und leise:
„Wir segeln nicht mehr im Kreise.“

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