Südtörn mit MM

(erst. 19.11.2025)

Segelfreund als Gast auf Blue Whale
Wir haben uns im Jahr 2018 im Ionischen Meer kennengelernt. Es stellte sich heraus, dass nicht nur die CH-Flagge an unserer Yacht eine Gemeinsamkeit war. Wie sich Mittelmeer Segelfreundschaften entwickeln, hängt weitgehendst von den Protagonisten ab. Unsere Bekanntschaft konnte im Laufe der Jahre vertieft und mit vielen reviertreuen, interessanten Seglern, aus allen Herren Länder, ergänzt werden.
MM und BM haben nach 10 Jahren Segelplausch 2024 ihr Segelschiff verkauft. Sie wollten sich auf den Ionischen Inseln nieder-lassen und ihren Lebens-abend geniessen.
Schweren Herzens beo-bachtet MM die Segel-schiffe aus der Ferne und ergreift ergebende Gelegenheiten um mit langjährigen Freunden an Segeltouren teilzunehmen. Als erfahrener Segler, der das Revier wie seine Hosentasche kennt, ist er ein gern gesehenes Crewmitglied und Guide. Wir wollten schon seit längerem einen gemeinsamen Männertörn in den Süden des Ionischen Meeres unternehmen, welches wir dann im Frühjahr 2025 umsetzten.
Leider hatten wir nicht damit gerechnet, dass ein sehr kalter Mai mit unbeständiger Witterung auf uns warten würde. Nach anfäng-lich flottem Start blieben wir immer wieder wegen südlicher Winde in Häfen oder Buchten hängen. Wenn du mit einem älteren Schiff wie Blue Whale gegen Wind und Welle ankämpfen musst, nützt die besten Segeltaktik und Routenwahl nichts. Aufkommende Gewitter vom Süden verunmöglichten unser angepeiltes Etappenziel, die Insel Zakythos, in der veranschlagten Zeit zu erreichen. Wir fügten uns unserem Schicksal und brachen den Törn widerwillig in Poros (Kefalonia) ab.
Rückblickend betrachtet, hatten wir trotzdem eine erlebnisreiche Zeit, von welcher die zahlreichen Bilder in der Galerie zeugen. Leider wird sich das Unterfangen nicht mehr wiederholen können, da Blue Whale und ich ab Spätsommer dieses Segelrevier nach über 8 Jahren verlassen werden um den Rückführungstörn in die Schweiz anzutreten.
Erwähnenswert ist unsere Deckungsgleiche Einschätzung und Analyse der vorgefundenen Wetterkapriolen im Mittelmeer. Im Zeitalter der Klima Erwärmung ist stehts mit nicht vorhergesagten Starkwinden und plötzlichem Wetterumschwung zu rechnen.
So hat unser Slogan «Safety First» in der Bewältigung von maritimen Situation und Entscheidungen zu einem entspannten und harmonischen Törn beigetragen.
Im Journal und der Fotogalerie ist der Segeltörn bestens Dokumentiert.
Blue Whale würde sich freuen ihn als Gast zu einem Bodenseetörn begrüssen zu dürfen.

Nachstehende Links führen direkt zu Detail Infos des Segeltörns, das «Logbuch-Journal» wie die Bildergalerie „Hinfahrt nach Süden“. Klicke auf den jeweiligen markierten Bereich.

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Rückfahrt Norden mit VB

(erst. 13.08.2025)

Schulfreunde auf grosser Fahrt
Wir waren schon in der 4.Klasse Schulfreunde, wuchsen gemein-sam auf und drückten die gleiche Schulbank bis in die Oberstufe. Nebst Freizeitaktivitäten wohnten wir praktisch ein Jahrzehnt vis a vis. Manche behaupten, mehr geht nicht!
Viel Unsinn und Abenteuer haben wir durchlebt, aber hätten jeden ausgelacht, ja sogar als Verrückt erklärt, der behauptet hätte, dass wir im Ionischen Meer, im Rentenalter, einen gemeinsamen Segeltörn unternehmen würden. Nun, im Mai des Jahres 2025 haben wir es vollbracht und sind beide stolz darauf.

<< Auf dem Bild sind beide Prota-gonisten im «zarten Alter» von ca. 14 Jahren markiert. Ein Klick auf’s Foto zum vergrössern
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Werdegang einer Freundschaft:
Es ist schwierig einen Jugendfreund gerecht zu stilisieren, denn die Hürden des Lebens, wie Selbstfindung, Beruf, Kariere und Familie feilen am Menschen. Sie formen und kneten, der Kern aber bleibt bestehen. Nicht selten driften über Jahrzehnte wahre Freunde aus-einander und vereinen sich wieder. Dieser Prozess charakterisiert die freundschaftliche Verbindung.
Nun, im Rentenalter angekom-men, geniesst jeder den Lebens-abend auf seine Weise und so war es erfreulich einen gemein-samen Törn im Mittelmeer ver-einbaren zu können.
Unsere Hobbies waren unter Anderem auch dem Segeln gewidmet, mich intensiver wie VB, so war es nicht verwunderlich, dass ihm die Seebeinen abhan-den gekommen waren. Naturell ist er eher als Wasserratte aber unter der Spezies „Amphibie“ einzuordnen. Ich musste Blue Whale ermahnen mit dem schaukeln aufzuhören. Wir beobachteten wie Hangriffe und Knoten langsam Gestalt annahmen, aber die vielen Seemannsbegriffe verursachten doch Verwirrung.
<< Bild rechts: VB mutierte in kurzer Zeit zum Steuermann

Wir dürfen nicht zu hart urteilen, denn positive Eigenschaften machten vieles wett, die schnelle Angewöhnung Phase, der ungeheure Tatendrang in maritimen Belangen und die grosse Freundschaft die uns seit Kindesbeinen verbindet.
Blue Whale durfte sich zuvorkommender sanfter Behandlung er-freuen, wie sie mir zuflüsterte. Das Ionische Meer ist ein sehr «anfängerfreundliches» Revier und für erlangen von Seebeinen bestens geeignet.
Der Segeltörn wird durch das Journal, die Fotogalerie mit ihren Vorspannen bestens Dokumentiert. Erwähnenswert im Gästepor-trait ist jedoch die Mithilfe zum Lösen unseres «Sicherheitsprob-lem», verursacht durch den Batterie Power-Down Break. In den Verhandlungen mit den schweizerisch und griechischen Behörden konnte er brillieren und wesentlich einen positiv Abschluss herbei-führen. Sein fast blindes Vertrauen in mich, für maritime Entschei-dungen und Bewältigung schwieriger Situationen, hat wesentlich zum entspannten und harmonischen Törn beigetragen.

Blue Whale würde ihn gerne wieder als Co-Skipper begrüssen, was vermutlich frühestens an einem Bodenseetörn realisiert werden könnte.

Nachstehende Links führen direkt zu Detail Infos des Segeltörns, das «Logbuch-Journal» wie die Bildergalerie „Rückfahrt Nord Mai“. Klicke auf den jeweiligen markierten Bereich.

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Frühlingstörn mit HD

(rev. 11.08.2024)

Blue Whale begrüsst Bodenseegefährten an Bord
Endlich ist die «Corona-Flaute» zu Ende und Blue Whale kann mit Freuden verkünden, einen Segelfreund vom Bodensee als Gast begrüssen zu dürfen. Mit ihm war für den Mai 2022 im Ionischen Meer ein Segelabenteuer geplant.
Zur Person von HD. Er durchpflügt mit seiner PS-starken Motor-yacht den Bodensee, organisiert zur Abwechslung in allen bekann-ten Revieren Charter Törns mit Gleichgesinnten. Anspruchsvolle Gefilde scheinen ihn eher anzuspornen, wo er seine navigatori-schen Fähigkeiten als Skipper gekonnt ins Szene setzt. Ein Charter Törn anno 2005 im kroatischen Dalmatien mit zwei Schiffen bleibt mir in lebhafter Erinnerung. Dieser Törn hat aufgezeigt, dass unsere Bugwellen harmonisierten, also beste Voraussetzungen für eine Wiederholung.
Unter diesem Stern planten wir einen sportlichen Törn ins süd-ionischen Meer. Unsere Erwartungen sind hochgesteckt. Sorgen bereiten uns nur unfreundliches Wetter und Gegen-winde.
Uns ist bewusst, dass im südionischen Meer die vorherrschende Windrichtung aus dem nördlichen Quadranten bläst, aber mit der Klimaänderung kann sich schon mal eine längere Schirokko Phase (Südwind) einstellen. Diesem Phänomen wollen wir vorbeugen und mit einem flotten Schlag von Preveza bis nach Zakynthos durch-starten. Die verbleibende Zeit von ca. 9 Tagen, sollte wir uns ge-mütlich nach Norden driften lassen. Mit diesem «einfachen» Plan wollten wir unseren Segeltörn nicht nur sportlich sondern auch mit einer Priese Erholung und Entspannung bereichern.
Welche Küstenhäfen durch uns in Unruhe und Schrecken versetzt werden sollen, wollten wir den Wetterverhältnissen überlassen. Aber eines ist gewiss, mit unser beider Erfahrung dürfen wir uns mit der nötigen Sorgfalt auch an anspruchsvollere Gegenden her-anwagen. Ein Nachttörn würde BW in Ektase versetzten und sie bekundet dies mit dem üblich anhaltendem und freudigem Ketten-rasseln.

Die Kombüse wird vermutlich etwas verwaist bleiben, da wir beide keine Gourmet Ambitio-nen haben. In diesem Zusammenhang  erin-nere ich mich an HD‘s Erklärung als er von Mitseglern gefragt wurde, ob er auch für einen Tag die Kombüse übernehmen würde;
Ja sicherlich“ antwortete er mit ernsthafter Miene, „aber das was ich koche müsst IHR auch essen!“
Sein verschmitztes Lächeln blieb mir nicht verborgen.

Die detaillierten Geschehnisse des Segeltörn kannst du unter dem Link „Frühlingstörn mit HD“ nachlesen.
Im <Logbuch-Journal> findest du weitere Informationen.

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Mit AS an Apuliens Küste

(rev. 10.08.2024)

AS komplettiert die Familien-Gästecrew
Endlich konnte der Erstgeborene in die Gästeliste der MSY Blue Whale eingetragen werden. Auf der eigenen Yacht durchlief AS in der Kindheit mehr oder weniger die „Bodensee-Segelschule“. Wenn man von klein auf mit den Elementen vertraut ist, braucht es quasi keine Eingewöhnungsphase um auf See zu bestehen. Man muss mit mehr Wind, Wellen und heftigeren Schiffsbewegungen zurechtkommen.           Erklärung zu Südwester“ im Bild unten.

Trotz Südwester gut gelaunt

Trotz Südwester gut gelaunt

Geschuldet dem Segel-revier, wirkten sich die grossen Etmale negativ auf den Segeltörn aus. Die wenigen Schutzmö-glichkeiten bei einem Wetterumschwung hiel-ten uns auf Trab. Das Wetter war zwar nicht schlecht, aber der Wind versalzte uns vieles. So konnten wir uns über Abwechslung nicht be-klagen.
Die Zeit, um Erfahrungen zu sammeln, durchlebte AS im Eiltempo. Rückbli-ckend betrachtet, hatten wir eine sehr schöne, bewegte Zeit. Stolz erfüllte mich, als am Ende des Törns, ein Seebär von Bord ging!
Geplant war ein entspannter Törn bis nach Vieste, am östlichen Cap der  Gargano-Halbinsel gelegen. Von dort beabsichtigten wir einen Tagesausflug zum  Tremiti Inselarchipel  zu wagen, um etwas  Abwechslung ins  Küstensegeln zu bringen. Da wir keine Landausflüge machen wollten, sollte der Landgang nicht zu kurz kommen. Wegen der vorherrschenden NE-lichen Winde in dieser Jahreszeit sollte der Dieselantrieb uns nach Norden schie-ben, aber spätestens auf dem Rückweg war Segeln als Rausche-fahrt zurück nach Bari geplant. Die Idee war gut, aber wie sich später herausstellte, ohne den „Wirt“ ausgehandelt!

Die Beine wollten auf kurzen Einkaufs-, Spazier- und Restaurant-gängen vertreten. Für die Kombüse hat sich AS gemeldet und wollte mich mit Köstlichkeiten seiner Kochkünste verwöhnen. So war alles in trockenen Tüchern besiegelt und der Törn konnte beginnen!  Für die  Dauer des 10-tägigen Törns hatten wir bei Neptun beständiges Wetter beantragt, jedoch keine Bestätigung erhalten.

Die detaillierten Geschehnisse des Segeltörns Juni 2019 kannst du unter dem Link „Bari – Tremiti und zurück“ nachlesen. Klicke auf den markierten Bereich.

Seit dem ersten Törn ist viel Zeit vergangen und AS scheint sich als Dauergast auf Blue Whale eingelebt zu haben.
Die weiteren Törn:
2022 Sommertörn Ionische Inseln Juni & Juli
2023 Sommertörn Korfu – Festland – N-Ion. Inseln

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Brüderliche Gäste-Crew

(rev. 10.08.2024)

Eintrag ins Gästebuch der Blue Whale
An Weihnachten 2018 wurde der Entschluss gefasst im Frühjahr 2019 einen „brüderlichen Törn„ zu wagen. Seit der Früh-Familien-Segelzeit konnte ZS zu keinem Segeltörn mehr bewegt werden. Damals segelte unser Vater die SY Halcyon, eine Olson 8:8 auf dem Bodensee und die ganze Familie verbrachte etliche Wochen-enden und Ferientörns darauf. Mit TS verbrachte ich hingegen in den letzten zwei Jahrzenten viele Segeltouren mit verschiedenen Charterbooten auf Mittelmeer und der Karibik.
Wie das Leben so spielt, driften die Interessen der Familienmit-glieder auseinander, familiäres und berufliches Engagement fordert seinen Tribut und gemeinsame Unternehmungen sind schwierig zu organisieren. Etwas beschämend! Umso erfreulicher war es, dass wir uns zu einem gemeinsamen Segelabenteuer auf dem Mittel-meer zusammenraufen konnten.

TS das «Nesthäkchen und ZS in ernsthafte Törnplanung vertieft

Wir konnten uns für den Anfang nur auf eine Woche einigen und so waren die Ionischen Inseln in der Vorsaison das ideale Törn Revier. Schnell war die Route für den „Kurztörn“ abgesteckt und alle freuten sich auf den außerordentlichen Anlass. Wir waren zuversichtlich auf Anfang Mai beständiges Wetter anzutreffen, vor allem im Mittelmeerraum, wo der Frühling um diese Jahreszeit schon weit vorgeschritten ist.

Häufig macht man die Rechnung ohne den Wirt. In unserem Fall wurden Zeus und Neptun ungenügend konsultiert. Folglich wurden die Segelerwartungen etwas gedämpft.
Trotz der Wetterkapriolen fällt der Rückblick positiv aus. Wichtiges Fazit des Brüderlichen Törns: Die brüderliche Eintracht wurde ge-stärkt, Erinnerungen an längst vergangene Zeiten aufgefrischt und längst fällige Gespräche geführt.
Ich bin überzeugt, dass unser lieber Vater, der leider vor ein paar Jahren verstorben ist, uns aus der trüben Wolken Decke beobach-tete und uns zwischendurch mit wärmenden Sonnenstrahlen bedachte.

Die detaillierten Geschehnisse des Segeltörns im Mai 2019 kannst du unter dem Link „Ein brüderlicher Törn“ nachlesen. Klicke auf den markierten Bereich.

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