Rückführung Blue Whale CH

(erstellt 22.12.2025)

RÜCKREISE IN HEIMISCHE GEWÄSSER

Die Rückführung Blue Whale’s an den Bodensee wurde ab September umgesetzt. Leider stand dieses Unterfangen man-nigfaltig unter Druck. Nur um einige Punkte stichwortartig aufzuführen, nachstehend welche, mit denen BW und ich uns herumschlugen mussten:
– Verlass auf mechanische Funktion, Tüchtig- & Beständigkeit
– Wetterfenster gegen vorherrschende Winde & Wellen finden
– Zeitdruck um überlange Etappen optimal auszuführen
– Planung der kompletten Reiseroute und Alternativen

Die Servicearbeiten an Motor und allgemeiner Mechanik wurden im Juni erledigt. Leider konnte die wiederkehrende, ärgerliche Stö-rung des Kartenplotters (NMEA 2000) nicht behoben werden. Als Ersatz musste die Navi App von Navionics übers Handy hinhalten.
Die saisonbedingte Witterung war von Anfang an ein Handicap. Das Zeitfenster wurde reichlich bemessen, um Gewitter & Stürme abwettern zu können. Zwei Monaten mussten genügen, um alle Eventualitäten überbrücken zu können. «Last but not least», war die Wahl der Reiseroute inkl. Alternativen als unproblematisch einzustufen. Als Solist strapazierten mich nur die überlangen Tagesetappen.                        Karte Übersicht Törnberichte 2025
Die Anfrage einer Mitfahrt-gelegenheit bedingte einen Plan «C», welcher akribisch durchgeplant wurde. Letzt-endlich musste das Unter-fangen wegen organisato-rischen Problemen abge-sagt werden. Schade, so waren Blue Whale und ich über den ganzen Rückfüh-rungstörn auf uns alleine gestellt.
Nachbetrachtet war die Rückreise Erlebnisreich mit vielen Aben-teuern und Eindrücken. Diese erstreckten sich nicht nur in segle-rischer, sondern auch in menschliche Hinsicht.
Das Resümee weist auf den erfolgreichen Abschluss eines Mittel-meer-Segel-Traumes hin. Die Rückführung von Blue Whale, als Höhepunkt des Segeljahres 2025, entschädigt für viele aufgescho-bene Segelpläne. Wir sind zufrieden und freuen uns auf den Bodensee!
Hinweis zu den Erlebnisberichten im Travel-Journal
Die detaillierte Berichterstattung über das Travel Map mit täglichen Fotobeiträgen ist so Umfangreich, dass auf zusätzliche Beiträge und Anekdoten der Etappen verzichtet wird.

Journal Segeletappen der Rückreise;  
1  Vorbereitungen & Etappe 1 GR Link
2  Etappe 2 AL & MNE Link
3  Etappe 3 HR 1.Teil Link
4  Etappe 4 HR 2.Teil Link
5  SLO & Transport nach D Link

Umfangreiche Fotodukumente mit Bildbeschreibungen sind in der Galerie (LINK) zu finden. Auch diese wurden gemäss Segel Etappen gruppiert. (Link Ende Dezember)

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Bilder Absegeln & Refit Juni

Ende Presommertörn & Refit Herbsttörn

Auch dieser Abschnitt des Frühlings resp. Anfang Sommers ist vor-über. Wehmütig schaue ich auf die vergangenen Wochen zurück und freue mich Zeitgleich wieder nach Hause fahren zu können. Vieles konnte für den Herbsttörn vorbereitet werden, was dem Saisonbeginn Ende August entgegenkommt.
Diesen Törn Abschnitt habe ich nur gelegentlich mit Fotos verse-hen. Vieles ist bereits im Journal eingefügt und so füllt diese Foto-sammlung nur knapp zwei Bilderbogen. Die «Foto-Faulheit» hat mich übermannt, weil ich das Revier schon zu genüge dokumen-tiert habe. Urteilt nicht zu hart!
Mit Mausklick auf einen der Balken öffnet sich der gewünschte Bilderbogen. Mit einem Klick aufs Foto kannst du das Bild in ver-größertem Maßstab betrachten oder diese durchblättern!

Ergänzende Bilder Absegeln
Ergänzende Bilder Rückfahrt

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Absegeln & Refit Juni

(erstellt 07.12.2025)

Erholung & Vorbereitung Rückführungstörn
Nachdem Blue Whale’s letzte Gast uns verlassen hat, kehrt nur für kurze Zeit Ruhe ein. Jan, der Victron Mechaniker kommt vorbei um sich meinem Energieproblem anzunehmen. Die Beschaffung der Ersatzmaterialen zur wird bis zu zwei Wochen beanspruchen.
Conny in Nidry strotzt nur so von Nervosität, der Chartermarkt ist eingebrochen und die Charteryachten bloc-kieren seine Gästeplätze. Resultat, er kann unse-ren versprochenen Liegeplatz mit Strom-anschluss nicht einlösen und will nebst allem auch noch höhere Gebühren kassieren. Für mich ein „No-Go“! Nach einem kurzen Wortgefecht lege ich ab und will seine Stege in Zukunft meiden. Die Reparaturen in ca. zwei Wochen werde ich wohl am Anker liegend durchführen müssen.

Also ab in die Atherinos Bucht wo ich einen freien Platz am Pier ergattern kann. Dort verbringe ich die nächsten zwei Wochen in Ruhe und Entspannung. Mit dem Scooter fahre ich an die Beach, lese viel und diniere häufig bei Kostas. So vergehen die Tage schnell und unbeschwert.
Jan meldet sich wegen der Reparatur. Ich kann in der Tranquilo Bucht an einer privaten Pier für ein paar Tage anlegen und die Arbeiten durchführen. Diese sind schnell und unproblematisch erledigt. Für die verbleibende Zeit ist Chillen angesagt.
Bald muss ich die Heimreise nach Preveza antreten um die Vorbereitungen für den Herbst Törn nach Slowenien in angriff zu nehmen. Vor der Rückreise treffe ich MM in Vathy, wo ich am Stadtpier, wie zuvor in der Atherinos Bucht, NEU Liegege-bühren zu entrichten sind. Es ist Zeit um dieses auf Abriss mutierte, unfreundliche Revier endgültig zu verlassen. So fällt mir und BW der Abschied leichter.
Nach wenigen Tagen fahre ich bei ruhigem Wetter nach Preveza wo ich noch den Service für den Diesel mit Georgios durchführen kann. Er verlangt einen astronomischen Preis für die Arbeiten. Alle nutzen den Umstand aus und «melken» mich finanziell, sie wissen aus Gesprächen, dass ich das Revier verlassen werden.
In der Cleopatra Marina stürze ich mich in die Refit Arbeiten um den Herbsttörn entspannter angehen zu können. Die sommer-lichen Temperaturen abverlangen viel Schweiss und so bin ich froh, dass die «To Do» Liste bald abgearbeitet ist. Erschöpft und beruhigt trete ich Ende Juni die Heimfahrt an.
Die gewohnte Rückreiseroute mit vollbepacktem PW führt erst nach Igoumenitsa, dann mit der Fähre nach Bari und die letzte Etappe in die CH. In der CH angekommem bin ich erleichtert, die Reise Gesund ohne Zwischenfälle überstan-den zu haben.
Für die Tagesjournale möchte ich auf die Webseite „Aktueller Standort“ verweisen. In diesem Kapitel sind Details und Fotos gespeichert. Klicke auf diesen «Link» der dich direkt auf die jeweilige Webseite führt.

Die Bildergalerie kann über diesen Link geöffnet werden:
Bilder Absegeln & Refit Juni

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Bilder Hinfahrt nach Süden

Unvollendete Südfahrt mit Gast

Wir haben unser Bestes gegeben, aber gegen die Elemente hast du nicht gleich lange Spiesse. Die Bilder Dokumentieren eindrück-lich, dass wir erst mit ausserordentlich kühlen Temperaturen zu kämpfen hatten, erst später kam die wohlige Wärme. Auch findest du keine Segel auf den Fotos. Grund, bei Windstille resp. Gegen-wind nützen diese bekanntlich nicht viel.
Die griechische Mythologie kennt mehrere Wind-götter, Chef ist Äolus, der uns nicht erhören wollte. Gegen Törnende hetzte er sogar Notos und Euros auf uns und wir mussten den Törn unvoll-endet abbrechen. Äolus begnügte sich uns ein paar giftige Böen zu schicken, welche wir im Hafen gut abwettern konnten.
Wir haben uns durchgebissen und ich versuchte den Törn so gut wie möglich abzulichten ohne Langeweile zu erzeugen. Ihr findet die Fotos in den Bilderbogen und ich hoffe, dass ihr Spass daran habt.
Mit Mausklick auf einen der Balken öffnet sich der gewünschte Bilderbogen. Mit einem Klick auf’s Foto kannst du das Bild in vergrößertem Maßstab betrachten oder diese durchblättern.
Viel Vergnügen!

Bilderbogen 01 Vathy & Etappe 1 – 2
Bilderbogen 02 Etappen 3 – 4
Bilderbogen 03 Etappe 5 & Ruhetag
Bilderbogen 04 Etappe 6 & Ruhetag
Bilderbogen 05 Abbruch & Abschied

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Hinfahrt nach Süden Mai

(rev. 03.12.2025)

Abbruch Südtörn ohne Reue
Am 5. Mai war es endlich so-weit und der Südtörn mit MM konnte beginnen. Die Wetter Langzeitprognose verheissen vermehrt Südwinde, die zu unbeständige Wetter mit Ge-witterpotenzial führen könn-ten. Wir bezeichnen uns als erfahrene «Matrosen» und würden tragbare Risiken im Griff haben.
Die Erste Etappe führte nach Sivota, wo wir in am Stavros Pier erwartet wurden. Trotz Gegenwind erreichten wir am frühen Nachmittag unser Ziel. Dort schmiedeten wir Pläne für die Süd Etappen unter Einbezug der aktuellen Wetterprognosen. Im Süden braute sich etwas zusammen liess uns aber genügend Zeit ohne Sorgen weitersegeln zu können.
Wir beschliessen Orte und Häfen anzulaufen, die wir noch nicht oder nur selten auf unseren früheren Südfahrten frequentierten. So führt die zweite Etappe mit Motorkraft erst nach Frikes (Ithaka) und danach die Dritte nach Astakos (Festland). Für den dritten Stopp waren die Erwartungen etwas zu hochgesteckt, denn wir lagen an einem lauten, unruhigen Pier und wurden vom Russ eines benachbarten Fischerbootes bis in die späten Nachtstunden einge-deckt. Auf diesen weiten Abstecher hätten wir getrost verzichten können.
Wir flüchten zurück nach Ithaka. MM will eine Geheimbucht an-laufen. Diese paradiesische Bucht, hinter der vorgelagerten Insel Pigadhi versteckt, ist das krasse Gegenteil des Vortages. Dort liegen wir gebannt bei absoluter, gespenstischer «Todesstille».
Das günstige Wetterfenster scheint sich in Sami (Kefalonia), unse-rem fünften Stopp, zu schliessen. Wegen einer Kaltfront legen wir einen Ruhetag ein und fahren tags darauf nach Poros. Das Wetter wird immer unbeständiger und es werden erste Starkwindphasen aus SE mit Sturmwarnung prognostiziert. Die nach Südost offenen Buchten von Agios Nikolaos und Zakynthos sind diesen Unwettern leider voll ausgesetzt und demzufolge unsicher. Wir wollen Blue Whale und uns keiner Gefahr aussetzten.
So fügt sich in Poros ein Ruhetag an den nächsten, welche zu einer aufgezwun-genen Zwangspause mutiert. Nach drei Tagen des Wartens beschliessen wir den Törns abzubrechen!
Natürlich war es ärgerlich, dass wir unser Törnziel nicht erreichen konnten. «Sicherheit» ist unser Leit-satz und geht vor. MM will mit der Fähre zurück nach Meganisi und so fahren ich ihn mit einem Mietwagen nach Sami wo wir uns ver-abschieden. Ich verbringe noch ein paar gemütliche Tage in Poros. Blue Whale und ich erwarten unseren neuen Gast mit dem wir die Rückreise als Nordtörn antreten wollen. Ich beschwöre die Götter, uns keine Gegenwinde aus Nord zu senden. Unsere Törndauer ist beschränkt und segeln wäre zur Abwechslung auch mal schön!
Für die Tagesjournale möchte ich auf die Webseite „Aktueller Standort“ ver-weisen. Dort sind die besonderen Vor-kommnisse in gewohnter Manier dem Journal anvertraut und mit Bildern er-gänzt. Dieser «Link» führt dich direkt auf die jeweilige Webseite.

Die Bildergalerie kann über diesen Link geöffnet werden:
Bilder Hinfahrt nach Süden Mai

 

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