(rev. 11.08.2024)
Blue Whale begrüsst Bodenseegefährten an Bord
Endlich ist die «Corona-Flaute» zu Ende und Blue Whale kann mit Freuden verkünden, einen Segelfreund vom Bodensee als Gast begrüssen zu dürfen. Mit ihm war für den Mai 2022 im Ionischen Meer ein Segelabenteuer geplant.
Zur Person von HD. Er durchpflügt mit seiner PS-starken Motor-yacht den Bodensee, organisiert zur Abwechslung in allen bekann-ten Revieren Charter Törns mit Gleichgesinnten. Anspruchsvolle Gefilde scheinen ihn eher anzuspornen, wo er seine navigatori-schen Fähigkeiten als Skipper gekonnt ins Szene setzt. Ein Charter Törn anno 2005 im kroatischen Dalmatien mit zwei Schiffen bleibt mir in lebhafter Erinnerung. Dieser Törn hat aufgezeigt, dass unsere Bugwellen harmonisierten, also beste Voraussetzungen für eine Wiederholung.
Unter diesem Stern planten wir einen sportlichen Törn ins süd-ionischen Meer. Unsere Erwartungen sind hochgesteckt. Sorgen bereiten uns nur unfreundliches Wetter und Gegen-winde.
Uns ist bewusst, dass im südionischen Meer die vorherrschende Windrichtung aus dem nördlichen Quadranten bläst, aber mit der Klimaänderung kann sich schon mal eine längere Schirokko Phase (Südwind) einstellen. Diesem Phänomen wollen wir vorbeugen und mit einem flotten Schlag von Preveza bis nach Zakynthos durch-starten. Die verbleibende Zeit von ca. 9 Tagen, sollte wir uns ge-mütlich nach Norden driften lassen. Mit diesem «einfachen» Plan wollten wir unseren Segeltörn nicht nur sportlich sondern auch mit einer Priese Erholung und Entspannung bereichern.
Welche Küstenhäfen durch uns in Unruhe und Schrecken versetzt werden sollen, wollten wir den Wetterverhältnissen überlassen. Aber eines ist gewiss, mit unser beider Erfahrung dürfen wir uns mit der nötigen Sorgfalt auch an anspruchsvollere Gegenden her-anwagen. Ein Nachttörn würde BW in Ektase versetzten und sie bekundet dies mit dem üblich anhaltendem und freudigem Ketten-rasseln.
Die Kombüse wird vermutlich etwas verwaist bleiben, da wir beide keine Gourmet Ambitio-nen haben. In diesem Zusammenhang erin-nere ich mich an HD‘s Erklärung als er von Mitseglern gefragt wurde, ob er auch für einen Tag die Kombüse übernehmen würde;
„Ja sicherlich“ antwortete er mit ernsthafter Miene, „aber das was ich koche müsst IHR auch essen!“
Sein verschmitztes Lächeln blieb mir nicht verborgen.
Die detaillierten Geschehnisse des Segeltörn kannst du unter dem Link „Frühlingstörn mit HD“ nachlesen.
Im <Logbuch-Journal> findest du weitere Informationen.
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Ich will ehrlich sein, nachdem ich die Schlagzeilen verdaut habe, hat mich die Bezeichnung „Medicane“ etwas irritiert, denn ich wusste nicht wo ich den Begriff einstufen sollte. Als ich aber die verheerenden Bilder sah und die zugehörigen Berichte las, ging mir das berüchtigte Licht auf! Den Betroffenen im südionischen Griechenland hingegen gingen die Lichter sprichwörtlich aus!
Nach den Aufsätzen über den 

An der Vor-derseite be-sorgt dies heiße Luft aus der Sahara, die von einem 






In unserem Fall ist mir aufgefallen, dass sich die Italiener wohl geirrt ha-ben, denn es war ein männ-liches Orkantief und hätte einen würdigen Namen ver-dient, wie peinlich. Die Griechen haben dies bemerkt und hielten es für erforderlich den Irrtum zu korrigieren. So ist aus der Udine der Ianos geworden, was heute im Trend liegt.
Die Griechen wollten den Italienern in keiner Weise nachstehen und suchten nach einem tiefsinnigen Namen. In der Namens-gebung verbirgt sich ver-mutlich die Mentalität der Hellenen, die schon immer den Hang zur Dramaturgie und Mythologie hatten. Mit „Ianos“, auch „Ianus“ geschrieben, haben sie sprichwörtlich „den Nagel auf den Kopf“ getroffen. Janus ist in der ursprüng-lichen römischen Mythologie beheimatet und weist mit dem Namen Janus (lateinisch Ianus) auf die römische „Gottheit des Anfangs und des Endes“ hin. Er gehört zu den ältesten römi-schen Göttern (Bild s. oben)
