Ad Absurdum

(publ. 28.02.2026)

Etwas ins «ad absurdum» führen bedeutet, das Widersinnige, die Sinnlosigkeit einer Sache bis zur Absurdität nachweisen. Der Be-griff stammt aus dem lateinischen und hat Zugang in unseren Sprachgebrauch gefunden. Nun stellt sich die ketzerische Frage, wo ist der Zusammenhang mit dieser Webseite zu suchen?
Ein Interpretationsversuch, ohne im «ad absurdum» enden zu wollen:
Matrosen und Seeleute wurden im-mer schon als abergläubisches Völk-chen belächelt. Oft wurden Fakts mit Fakes verwechselt, paranormale Er-scheinungen verklärt, diese dann gemixt weitererzählt, häufig zur Dra-maturgie stilisiert um emotionale Be-troffenheit zu ernten. Heute kennen wir die Erzählungen als «Seemanns-garn» oder Anekdoten und belächeln sie.
Im digitalen Zeitalter ist die Sache etwas komplizierter geworden und die Vertreter der Geschichten Erzähler übertrumpfen sich in öffentlichen und sozialen Medien mit kontroversen Thesen. Die geführte Argumentation endet vielfach in «ad absurdum». Tragisch ist, dass die Agitatoren z.B. in den TV Shows, den Faden verlieren, Argumente gebetsmühleartig wiederholen müssen und langweilen. Erlöst werden die Zuhörer durch die Sendezeit resp. die Fernbe-dienung. Damals brachten langweilige Seemannsgeschichten das Supplement von Grog zum versiegen.
Heute werden Erzählkünstler auch als Satiriker bezeichnet und unentwegt mit Munition aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft versorgt. Die Satire geht einher mit Humor, bagatellisiert bewusst und führt unentwegt ins Lächerliche oder Absurde.
Diese Rubrik soll mit Blue Whale’s Engagement Anekdoten auf-greifen, teils ergänzen, ja auskleiden und den Seemannsgarn mit Humor aufpeppen.
Lasst uns die Begriffe definieren:
Fakt ist:
Fakt oder Faktum ist eine Tatsache, die je nach Auffassung ein wirklicher, nachweisbarer, bestehender, wahrer oder anerkannter Sachverhalt ist.
Fake ist:
Fake oder Fälschung (auch Falsifikat) bezeichnet man in Täuschungsabsicht hergestellte oder bearbeitete Objekte, Texte und Informationen.
Humor ist:
Die Begabung des Menschen, den alltäglichen Unzulänglichkeiten, den Schwierigkeiten und Missgeschicken mit heiterer Gelassenheit zu begegnen und darüber lachen zu können.

LEGENDE INHALTE & THEMEN

1.)  Fliegende Fische  Link
2.)  Der Doktorfisch-Rapport (wurde umplatziert)  Link
3.)    
4.)    

Quellenhinweis:
Wir haben externe Quellen beiziehen müssen, denn Anekdoten, gleichermassen fiktiv oder real, entstanden durch Überlieferung oder wurden vom Leben gekleckst.

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Alb- oder Alptraum

(rev. 11.01.2025)

AUCH YACHTEN KÖNNEN TRÄUMEN
Blue Whale leidet in letzter Zeit unter Albträumen, vermutlich, weil sie schon seit längerem verlassen und alleine in der CM ihr tristes Dasein fristet. Diese Traumzustände haben verschiedene Bezeich-nungen wie Albtraum, Alptraum oder Albdruck, altdeutsch auch Nachtmahr (vom englischen nightmare) oder auch Nachtschaden genannt. Der Alptraum wird von negativen Emotionen wie Angst und Panik beim Träumenden begleitet. Der Traum kann dabei bedrohliche, aber durchaus auch banale Situationen enthalten resp. entfalten.
BW gestand mir auf dem Frühlingstörn, wie sehr sie nachts von Träumen malträtiert wird. Ich war völlig fassungslos, weil ich ihren unruhigen Schlaf immer dem Wellengang zuschrieb.
Als ich ihre bekennende Aussage analysierte, verstärkte sich meine Befürchtung, sie würde das geträumte irgendwann mal als wahren Tripp durchleben. Ein Horrorszenario eröffnete sich vor meinem geistigen Auge: Was, wenn sie träumt ein U-Boot zu sein? Dies löste nun meinerseits Alpträume aus.
Wir einigten uns, dass nur noch Traumschiffe sie im Schlaf begleiten dürfen, welche nur po-sitive Emotionen aus-lösen und in denen keine Alpen vorkom-men. Nach einigen Tagen gestand sie mir im Traum einem furchterregenden Traumschiff begegnet zu sein! Ich war krass «paff»! Erst nachdem ich ihre bildliche Erläuterung verstand, begriff ich ihre Ängste, die sie verfolgten.
Der «Nachtschaden» hat sich zum «ad absurdum» gewendet (siehe Textbeilage mit Klick).
Nun liegt sie wie gewohnt für die Sommerpause resp. Winterzeit im Trockendock, verlassen und allein. Ich hoffe, ihre Leidensge-
nossen und Schiffsnachbarn können sie des nachts trös-ten und vom «Alpdruck» be-freien. Wenn ergebnislos, müsste sie als persönlich-keitsgestörten Segelyacht zertifiziert werden, d.H. so-viel wie „Seeuntüchtigkeit“.
In diesem Fall würden mir ungeahnte Aufwendungen blühen, wel-che die Bordkasse in Insolvenz treiben könnten. Nicht nur das Face Lifting sondern vor allem die psychiatrischen Sitzungen in Griechisch mit Dolmetscher würden zu astronomischen Unkosten anwachsen.

Mir graust es, aber was man nicht alles für seine Geliebte tut!?! Bitte, diese Erkenntnis nicht mit «Vierbeinern» oder menschlichen Beziehungen verwechseln, denn für Schiffseigner sind sie Realität!

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