3 Ägäisches Meer

Das Ägäische Meer ist ein Teil des Mittelmeeres welches sich zwischen Griechenland und der Türkei erstreckt. Gelehrte sind sich nicht einig, welche Namensgebung für diesen Meeresbereich hergeleitet werden soll. Ob der Namen vom Aigeus, einem mythischen König von Athen, oder Aix, was so viel wie Ziege bedeutet, ein unrühmlicher Name wie Ziegenmeer oder nach der gleichen griechischen Verb-Interpretation „heranstürmen“ „sich aufbäumen“, was wiederum das unbändige Binnenmeer beschreiben soll. Dies soll uns nicht weiter irritieren, denn wir konzentrieren uns auf das Gebiet der unzähligen griechischen Inseln, ein Segelparadies mit vielen kulturellen Höhepunkten aus der Antike. Nicht zu vergessen, die vielen Fischerdörfer mit den einladenden Ambiente des Mittelmeeres.

Wichtige Hinweise für die Kartennutzung;
Hinweise zur Kartennutzung siehe Seite „adriatisches Meer“.

➡ In der interaktiven Karte sind die gängigsten Seegebiete und Küstenabschnitte mit Ikons markiert welche sich durch Mausklick öffnen lassen. Auf den Seiten können Insel bezogen, geografische und maritime Informationen nachgelesen werden. Detailinformationen und Wetterprognosen übers WEB sind verlinkt.

➡ Die Revierberichte vom ägäischen  Meer sind in drei Hauptkategorien aufgeteilt;
Südliche Kykladen (Cyklades) Inseln
   vom Milos bis Amorgos (West nach Ost)
Dodekanes-Inseln (südliche Sporaden)
  von Levitha-bis Agathonisi (Süd nach Nord)
Ostägäische-Inseln (östliche Sporaden)
  von Fourni bis Kusadasi (türkische Riviera, Süd bis Nord)

Begriffserklärung: Die Namensgebung Dedokanes und die südliche Sporaden sind ein und das selbe!

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Link zu Wetter Info Ägäis auf Button drücken!

Seegebiet Ägäis

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Saison-Ende in Bari Juli

„Rien ne vas plus“ der Segelsaison 2019 in Bari

Diesen Ausruf „Nichts geht mehr!“, den wir vom Croupier beim Roulette kennen fokussiert die vergangenen Monate in einem Punkt. Bei uns hat sich das Wetter-Roulette gedreht bis es, zum Glück, ohne Treffer (Unwetter) zum Stillstand kam. Die Einsätze sind verspielt. Wir akzeptieren unser Schicksal. Aber was hätte ein Treffer bedeutet,was für eine Konsequenz gehabt? Ich will es nicht ausmalen, den mit den Elementen ist nicht zu spaßen.

Eine Landratten-Flagge?

Wettermüde wie ich geworden bin beende ich die Segelsaison erleich-terten Gemüts, gesund und ohne grössere Schäden am Schiff.  Bis Ende Jahr werde ich ein „Landrat-ten-Dasein“ fristen und mich für die kommende Saison vorbereiten. Die Arbeiten Anfang Saison in der Cleo-patra Marina waren nur provisori-scher Natur gewesen und so war es absehbar, dass zu Saisonende grössere Arbeiten angegangen werden müssten. Ich war froh, mit der Nautica Ranieri einen Refit-Auftrag für Blue Whale auszuhan-deln. Nachdem die Unterwasser-Arbeiten geklärt waren mussten schleunigst die Vorbereitungen  für das Auswassern  und das Ein-wintern erfolgen. Es war viel zu tun. Zum Glück haben sich die mörderischen Temperaturen nach dem Jahrzehntgewitter etwas moderiert. Mit der vorbereiteter Checkliste konnten die Arbeiten speditiv abgehakt werden.

Bis der Termin fürs Auswassern wahrgenommen werden konnte öffnete  Petrus (christlich)  oder Janus (römisch)  die Himmels-schleusen und untermalten das Schauspiel mit heftigen Wind-böen.
Endlich konnte das Drama des Auswasserns beginnen. Vier Mitar-beiter der Werft, zeitweise von zwei Chefs unterstützt, brauchten nach  endlosen Diskussionen, sage und schreibe, 3 Stunden um Blue Whale aus dem Wasser zu hieven und zum Trockenplatz zu geleiten. In der CM in Preveza hat dies 1 Stunde in Anspruch ge-nommen. Nach schrillem Geschrei, gestikulierenden Armgefuchtel und nicht  endend wollenden  „Mamma Mia‘s“  war es endlich ge-schafft. Alle Beteiligten schlichen heiser und völlig erschöpft, wie geschlagene Hunde, von Dannen. Ein „Teatro Massimo di Bari“ zum Nulltarif!
An Land mussten nur noch die restlichen Arbeiten wie Demontage und Abdecken erledigt werden. Die letzten Tage verliefen ohne Hetze.

Ein Gourmet-Fisch zart zubereitet mit Reis & apulischem Weißwein. Ein Traum!

Das Abschiedsessen zelebrierte ich im Ristorante Casablanca in Palese. In der Nähe war mein Guest Hous „B&B Rosa Blu“ für die Tage wo Blue Whale am Trockenplatz in den Winterschlaft versetzt wurde.  Am 19. Juli  war es dann soweit und der Heimflug konnte angetreten werden.
Für den Herbst war eine Europa-Rundreise geplant. Mit der Werft vereinbarte ich ein Treffen, um bei dieser Gelegenheit nicht benötigte Materialien und Ausrüstung abzuholen. Auch wollten wir weitere erforderliche Zusatzarbeiten an Blue Whale besprechen und vereinbaren.

Ein Abschiedsfoto mit Wehmut. Im Hintergrund BW Geist zu neuen Ufern! 

Wichtige Hinweise:
Die täglichen Journaleinträge der Abschlussarbeiten öffnet nachstehender Link der Travel-Map-Seite, gelistet nach Datum (von unten nach oben).

Die Bildergalerie über diesen Eintrag  kann unter Galerie
Bilder Saison-Finale Bari
eingesehen werden.

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Bari – Tremiti & zurück Juli

Windkapriole ohne Ende, das Finale zum Schluss

Segel-Etappen im Überblick

Gerne hätte ich AS ein unvergessliches Segelerlebnis mit gemütlichen Etmalen und idyllischen Anker-Buchten ermög-lichen wollen. Die Küste Apuliens ent-puppte sich in dieser Hinsicht als unat-traktiv und für eine Umplanung war es zu spät. Die langen Etmale, zwischen den möglichen Anlegestellen wie Häfen und Marinas,  war eine Herausforde-rung. Leider hat der Schöpfer die vor-teilhaften Eigenschaften von segel-freundlichen Küsten, fast gänzlich vergessen. Der ganze Küsten-abschnitt von Apulien ist mit relativ geringer Wassertiefe geseg-net, so dass bei entsprechender Witterung eine Leger-Wall-Situa-tion entstehen kann. Unter dem Slogan „Machen wir das Beste daraus!“ begaben wir uns auf den Törn.
Wie schon die ganze Saison hindurch war kein Verlass aufs Wetter. Dies sollte sich auch während dieses Törns nicht ändern.  Das Em-pfinden bei 35°C und 80% r.F. ist nur schwer zu beschreiben. Ge-fühlt eine wahre Qual! Mit den Worten „Nass im Trockenen sitzen“ trifft den Zustand resp. den Nagel auf den Kopf (Schwüle).

AS sucht den Horizont

Ohne sich zu bewe-gen, lief uns der Schweiss in Bächen runter. Am schlimm-sten fühlte es sich während eines Bier-genusses an. Wir hatten das Gefühl, dass das Getränk nie im Magen ankam und  nach jedem  Schluck einen Mega-Schweißanfall erzeu-gte. Wir überlegten ernsthaft,den direkten Weg zu wählen und uns das Bier über den Kopf zu schütten! Das Resultat wäre in etwa das Gleiche gewesen.
Ähnliche Probleme hatten wir mit den Wetterprognosen. Die sonst verlässlichen Apps wie Windfinder und Windy hatten eine erbärm-liche Trefferquote. Sogar lokale Wetterdienste wurden vom Phäno-men  „Klimaerwärmung“ überrumpelt.  So mussten  wir uns, mit zum Teil widerlichen Verhältnissen, abfinden. Das hatte zur Folge, dass auf den Motorantrieb nicht verzichtet werden konnte und wir quasi einem Gegen-Windstress ausgesetzt waren. Deprimierend war das Paradoxon,
dass auf dem Hinweg  vorwiegend nördliche und auf dem Rückweg südliche Winde wehten. Alles hatte sich gegen uns verschworen.

Trani sonnt sich in den letzten Strahlen des Tages

Das Finale dieses Wahnsinns war ein echter „Tusch„! Sturmböen von 30 bis 40kn, Hagelkörner fast so groß wie Eier und sintflut-artige Regenfälle. Wir machten am Nachmittag ein Rennen mit den Wetterumschwung und erreichten die Marina von Bari im letzten Augenblick. Das Anlegen bei Windstille verlief einwandfrei und dann war der Teufel los. Uns flogen die Hagelbälle nur so um die Ohren. Wir waren in Sicherheit und fühlten uns wie Glückspilze. Alle vorherigen Widrigkeiten waren schnell vergessen!

San Domino mit der Festungsanlage ein Highlight der Tremiti Inseln

Noch eine Bemerkung zum Tremiti Archipel. Mit dem Schnellboot war es ein Erlebnis ohne Risiko, aber mit Blue Whale hätten wir Minimum drei Tage einrechnen müssen. Weil wir diese schon an andere Stelle verloren hatten mussten wir mit dem Schnellboot vorlieb nehmen. Das Wetter hat sich am Ausflugstag von der be-sten Seite präsentiert.

AS machte eine gute Figur und entfaltete verlässliche Seebeine. Wegen der guten Bordküche brach auch keine Meuterei an Bord aus und so endete der Törn zu aller Zufriedenheit. Ich freue mich schon jetzt, AS als erfahrenen Seebär, zum nächsten Törn begrüs-sen zu dürfen.

Wichtige Hinweise:
Die täglichen Journaleinträge und Streckenführung des Segel-törns öffnet nachstehender Link der Travel-Map-Seite, gelistet nach Datum (von unten nach oben).

Die Bildergalerie über diesen Eintrag  kann unter Galerie
Apulien & Tremiti mit AS, Juli
eingesehen werden.

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Teil 3 Bari nach Vieste

Erholung und Ausflüge vom Feinsten 19. – 28. Juni

Sehenswürdigkeiten in N-Apulien

Auf der Karte sieht Nord-Apulien recht klein aus, hat Landschaftlich und Kulturell einiges zu bie-ten. Auf der Hinreise be-schränkten wir uns auf kurze Fotostopps und wollten die Gegend später während den Rundreisen ausgiebiger erkunden.

Karte 3 Bari – Vieste

Nördlich von Vieste, im Resort-Camp Villagio Scialmarina, buchten wir einen kleinen Bungalow, nahe am Meeres-strand, mit Klimaanlage.So hatten wir einen idealen Ausgangspunkt für unse-re Touren. Der kurze Weg zum Strand war angesichts der brütenden Hitze auch nicht zu verachten. Das Erstere war gut gewählt aber die „spiaggia del mare“ war ein Irrenhaus. Das fanati-sche Animationsbedürfnis der Italiener kannte keine Grenzen. Riesenlautsprecher verbreiteten ohrenbe-täubenden Lärm, Tifosirap als Berieselung (Uuuhhh, va fan c…). Warum auf engsten Raum bis zu drei Anbieter zeitgleich um Ver-rückte buhlten, entzieht sich bis heute meinem Verständnis. So wurden unsere Badefreuden gewaltig vermiest. Bald kannten wir jedoch die periodischen Atempausen der Animationswütigen und nutzen diese fürs Planschen im dampfend „heißen“ Meerwasser der weitläufigen Bucht aus. Ausgedehnte Rundreisen wechselten sich mit Ruhephasen im Müßiggang ab;
Rundreise 1                             PeschiciRodi Garganico
Rundreise 2                             NP GarganoMonte San Angelo
Stadt Besichtigung                   Vieste

Unsere Badebucht bei Sonnenaufgang, wie im Paradies!

Wegen der extremen Hitze und Luftfeuchtigkeit(35°C80% rF.) ver-zichteten wir auf entlegeneren Sehenswürdigkeiten. Auch konnte ich KS nicht für einen Besuch des Tremiti-Archipels bewegen. Zwischendurch war das Meer doch etwas zu sehr bewegt, auch trieb der Wind gelegentlich den Sandstrand vor sich her und die Sonnenschirme flogen wie urzeitliche Drachen umher. Wir waren froh nicht mit Blue Whale gegenankämpfen zu müssen. Die In-selgruppe wollte ich aber als Highlight des Segeltörns mit AS un-bedingt nachholen.

Der Trip in den NP Gargano war ein Muss!

Am 18. Juni traten wir die Rückfahrt an. In Manfredonia legten wir einen längeren Sightsee-ing-Stopp ein bevor wir bis Bari durch-fuhren. Zum Crew-wechsel musste Blue Whale wieder zum Leben erweckt werden. Die übli-chen Törnvorberei-tungen wie Schiff schruppen, Waschtag und Proviant bunkern nah-men die nächsten Tage in Beschlag.

Wichtige Hinweise:
Die täglichen Journaleinträge und Übersicht der Streckenführung öffnet nachstehender Link „Travel-Map-Seite
Einträge sind nach Datum gelistet (von unten nach oben).

Weitere Landreisen sind unter nachstehenden <Link> zu finden;
– Landreisen in Apulien Teil 1 Otranto – Monopoli
– Landreisen in Apulien Teil 2 Bari und Umgebung

Die Bildergalerie ist wegen des großen Umfangs in mehrere Rub-riken aufgeteilt;
– Apulien Land & Küste  Teil 1 mit KS Juni
– Landreisen in Apulien Teil 2 Bari und Umgebung
– Landreisen in Apulien Teil 3 Bari – Vieste

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Teil 2 Bari und Umgebung

Wegweisende Entscheidung & Ausflüge vom 14. – 18. Juni

Bari war etwa 28 nm entfernt. Dieses Mal kämpften wir mit Wind und Strömung, der Wellengang war nicht zu toll und so konnten wir gegen 17:00 Uhr in der Nautica Ranieri festmachen.
<< Karte 2 Monopoli – Bari & Umgebung
Gemütlich verging der Morgen des 15. Juni in der Marina. Auch wurde mit Hr. Ranieri verein-bart, die Offerte für Ar-beiten an Blue Whale zu fixieren. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus in die Stadt für Besich-tigung & Lunch.
Tags darauf standen die nächsten Landausflüge für Apuliens mittleren Teil auf dem Programm;
Rundreise 1    MolfettaBisceglieTrani
Rundreise 2    Castel de MonteGionivazzo
Mit den Rundreisen pickten wir weitere Perlen von Apulien in unser „Memory-Säckchen“. Wir erforschten die Küste mit den Örtchen und historischen Städtchen. So wurden Anlegemöglichkeiten für den anstehenden Törn mit AS immer bescheidener.

Panorama Giovinazzi Stadthafen, für Segelyachten eher ungeeignet weil voll!

Der Ausflug ins Landesinnere rundete die Eindrücke von Mittel-Apulien ab. Das Castel del Monte ist das wohl imposanteste Bau-werk in Apulien. Die mittelalterliche Burganlage war einst Jagd-schloss von Kaiser Friedrich II. Seine symmetrische achteckige Bauweise ist eindrucksvoll.
Am 17. Juni bemerkten wir, dass uns die Zeit davon lief! Diskussion und Abwägen von Ideen beschäftigte uns.Entscheidun-gen zu fällen war zwingend notwendig um alsdann in die Tat umgesetzt zu werden.
Resümee Brainrush;
Die Zeit für die Weiterfahrt mit der Blue Whale war zu knapp ge-worden. Es ergab wenig Sinn die Elemente herauszufordern um am Ende in noch mehr Zeitverzug zu kommen. Reserven für Wit-terungs-Kapriolen hatten wir keine mehr. Die Deadline, den Crew-wechsel vorzubereiten, war am 30 Juni! So entschieden wir uns zu einer radikalen Alternative. Wir wollten einen gemütlichen, ausge-dehnten Trip mit einem Mietwagen nach N-Apulien unternehmen. BW konnten wir in der Nautica Ranieri am Gästesteg schlummern lassen.

190618 Blue Whale schlummert sicher vor sich her, aber der Abschied musste sein.

Schnell waren PW und Unterkunft gebucht. Im nach herein muss ich gestehen, dass die Entscheidung trotz anfänglicher Zweifel „Gold-Richtig“ war.Wir haben nichts bereut und durften eine wohl-tuende Zeit in Nord-Apulien verbringen!

Wichtige Hinweise:
Die täglichen Journaleinträge und Übersicht der Streckenführung öffnet nachstehender Link „Travel-Map-Seite
Einträge sind nach Datum gelistet (von unten nach oben).

Weitere Landreisen sind unter nachstehenden <Link> zu finden;
– Landreisen in Apulien Teil 1 Otranto – Monopoli
– Landreisen in Apulien Teil 3 Bari – Vieste

Die Bildergalerie ist wegen des großen Umfangs in mehrere Rub-riken aufgeteilt;
Apuliens Küste (ITA) mit KS, Juni
– Landreisen in Apulien Teil 2 Bari und Umgebung
– Landreisen in Apulien Teil 3 Bari – Vieste

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