Wal Manie in Europa

(publ. 13.01.2026)

Blue Whale – Ursprung eine Hype?
Was ist geschehen? Seit Publik wurde, dass Blue Whale 2025 an den Bodensee zurückkehren wird, mehren sich Walsichtungen und alle spielen verrückt. Walkadaver in europäischen Städten tauchen auf und verunsichern die Bevölkerung.
Häufig begleitet ein Aufschrei die Szene: «Ist das der Blaue Wal?» Kann die Euphorie mit Taylor Swift verglichen werden? Hoffentlich nicht, aber BW ist gerührt und unschlüssig, wie sie der Hype be-gegnen soll.
Aber nun Mal der Reihe nach. Wegen der umfangreichen Informa-tionen wurde der Beitrag in Spoiler aufgeteilt. 

LETZTE WALSICHTUNGEN
Schon 2024, als Blue Wale’s erste Rückkehrgerüchte im Um-lauf waren, tauchte ein Wal am Zürichsee auf. Der Pottwal Kadaver stank dezent nach Verwesung, ähnlich wie auf einem Fisch Markt am Meer. Sicherheitskräfte spritzen ihn regel-mässig mit einem Wasserschlauch ab, vermassen ihn und nahmen Blutproben vom Boden.
Ein beeindruckter Zuschauer fragte seinen Nachbarn:
«Ist der Wal über den Rhein, die Aare und die Limmat hoch-geschwommen?» Eine plausible Antwort gab aber schon bald der Wissenschaftler Vorort: «Möglicherweise sei der Wal über Millionen von Jahren in einem Gletscher eingefroren gewesen. Wegen der Klimaerwärmung und der Gletscherschmelze habe er nun in den Zürichsee hinab schwimmen können, sei aber vermutlich wegen mangelnden Salzwassers eingegangen.»
Wir wechseln den Tatort. Wir befinden uns in Hamburg am Jungfernstieg. Es ist Anfang April 2025. Die gleiche Szenerie bewegt die Gemüter. Dort argumentiert ein Wissenschaftler wie folgt: «Gestrandete Wale hätten Menschen immer bewegt »meint der Biologe «wo es geschehe, seien ganze Dörfer durcheinander.»
Man spricht auch von einem magischen Moment, in dem das Meer den Menschen ein Zeichen gebe!
Die verängstigten Schaulustigen schauen sich hilfesuchend um und zucken mit den Achseln. Die Verantwortlichen wollen die Zuschauer nicht länger auf die Folter spannen. Eine Presse-sprecherin des Institutes ergreift das Wort:
«Unser Kollektiv wollte die weltweiten Geschehnisse der Wal-strandungen nachstellen, um ihnen dieses Drama zu verdeut-lichen. Es sei eine Metapher für die Zerstörung des ökologi-schen Gleichgewichts. Mit dem Spiel zwischen Fiktion und Realität wollten wir diese emotionale Erfahrung imitieren.»
«Die inszenierte Aktion» hat wie schon zuvor in Zürich, Paris, London, Warschau und Madrid für viel Aufsehen gesorgt und ähnliches bewirkt.

BW ist der Meinung, obwohl die Schweiz ein Binnenland ist, trage auch sie eine Mitverantwortung für den Schutz der Meere. Meeresbiologen monieren, dass trotz Kläranlagen von uns verbrauchte Chemikalien, PFAS, Pestizide und Mikroplas-tik in die Flüsse und damit bis ins Meer gelangen. Auch für die Erderwärmung sind wir mitverantwortlich!

WALFAHRT ANNO 1952 (Historischer Rückblick)
Besonderes Aufsehen erregte im März 1952 «Mrs Haroy», ein Finnwal, der in Zürich, Winterthur, Rorschach und St. Gallen zu bewundern war. Das Besondere: «Mrs Haroy», benannt nach dem Ort in Norwegen, wo sie harpuniert wurde, reiste nicht auf einem Lastwagen, sondern mit dem Zug durch die Schweiz. Halt machte das tote Tier auch am Zürcher Sihlquai.
Die Tageszeitung «Die Ostschweiz» berichtete von einem «Prachtexemplar eines Monstrum Fisches». In der NZZ hiess es: «Da liegt das Ungetüm des Meeres!»
Die nächste Bemerkung des Pressechefs würde heute nur Kopfschütteln auslösen: «Der Einbau einer Kühlanlage könnte das Kadaverdasein dieser Kreatur verlängern!»

WALTRANSPORTE ANNO 2024 & 2025
Es ist davon auszugehen, dass es sich beim Waltransport von 2024 um jene Attrappe handelt, die bereits früher an den Schauplätzen gesichtet worden war.
Schon früher wurden präparierte Wale durch die Schweiz resp. Europaweit transportiert, um die hiesigen Menschen-massen mit Wal Shows zu beglücken. Die Tiere wurden meist auf Sattelschleppern transportiert. Ausnahme 1952, dazumal wurde ein Finnwal mit dem Zug in die Städte transportiert.

Der letzte Waltransport durch Europa führte Blue Whale zurück an den Bodensee.
Das Foto zeigt BW kurz nach dem Umladen auf den Werft-Trailer im Hafengelände der Bodan-Werft. Sie hatte die Reise glücklich, ohne Auflauf von Men-schenmassen überstanden. Auch wurden keine Sensations-Artikel in der Boulevard Presse veröffentlicht. Es ist abzu-warten wie sie auf dem Bodensee aufgenommen wird. Zum Glück wird sie mit Masten weniger an die Walkadaver in unserem Bericht erinnern.

NACHWORT

Blue Whale’s anfängliche Be-geisterung, über die Wal Hype früherer Jahre, hat depressive Züge angenommen. Sie hatte mich vor der Rückfahrt innigst gebeten, im Winter dafür zu sorgen, dass sie nicht als Ka-daver am Bodensee endet.
Aus Angst, dass sie mir auf der Rückfahrt aus dem Ruder läuft, musste ich ihr alles unter „Eid“ mit „Ehrenwort“ versprechen!

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Ausblick Saison 2026

(Edit 03.01.2026)

EUPHORIE versus DEPRESSION?

Ich wollte von KI wissen, welchen geistigen Erguss die Plattform auf nachstehende Frage evaluiert: «Welche Farbe entspricht dem Begriff «Euphorie»?» Ihre Antwort:
Euphorie“ ist kein einzelner fester Farbton, sondern beschreibt einen Zustand intensiver Freude und erscheint in leuchtenden, oft schimmernden Farben, die ein Gefühl von Rausch, Kreativität und Magie erzeugen.
Bildtitel:    Euphorie von Liubov Kuptsova aus der Ukraine
Ich glaube Blue Whale und ich sind den Lesern eine Erklärung schuldig. In einem Hochgefühl der Euphorie kamen wir im Spät-herbst von unserem Mittelmeer Törn in der Bodan Werft am Bodensee an. Wir waren gesund aber etwas rostig geworden, ich wegen des Alters und BW wegen des Salzwassers. Schnell schlug der Gefühlsüberschwang in Dysphorie um. Überall, wo wir uns für Blue Whale’s chirurgischen Lift Up erkundigten, wurden wir wie Aussätzige behandelt.
Die Einen wiederholten gebetsmühlenartige Argumente wie, volle Auftragsbücher, Fach-kräftemangel, keine Zeit etc., hingegen Andere, wollten vorab mit astronomisch hohen Offerten unsere Kreditwürdigkeit testen. So haben wir trotz uner-müdlichem Einsatz noch keine Lösung gefunden. Die Saison 2026 aber rückt gnadenlos voran.
Können wir den «Stier an den Hörnern packen» oder werden wir in der Bodenseehistorie als «Der schwimmende Rosthaufen» einge-hen? Hoffentlich nicht. Wir Stämmen uns mit aller Macht dagegen. Als «Ultima Ratio» wird der Lift Up wohl in Eigenregie ausgeführt werden müssen. Diese bedingt jedoch eine akribische Umsetzung und wird viel Zeit in Anspruch nehmen.
schiffe-0109.gif von 123gif.deDie Planung wird minutiös und detailliert erfolgen müssen und so machen wir uns Benjamin Franklin’s Philosophie (nochmals) zu eigen:
Wenn man es nicht schafft zu planen,
plant man, es nicht zu schaffen

Mit diesen Gedanken vertagen wir einen ultimativen Abschluss des Berichtes über den Ausblick der Segelsaison 2026. Ein Epilog wird nach Abschluss des Unterfangens veröffentlicht, sofern wir noch nicht dem Wahnsinn verfallen sind, sondern dem Frohsinn frönen können!

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