Refit Arbeiten 2026

(rev. 20.05.2026)

REVERS DER 2015er REFIT GESCHICHTE?

Blue Whale und mir grauts! Trotz intensivster Bemühungen scheinen wir auf dem «Abstellgleis» gelandet zu sein. In den Berichten «Ausblick Saison 2026» und «Epilog Vorschau 2026» haben wir uns schon zu genüge, unserer Enttäuschung Luft gelassen, welche sich ergebnislos wie «Flatulenz im Nebel» verflüchtigt hat!
Wir trotzen der «lange Rede kurzer Sinn» und wollen uns auf die erste Phase der Refit-Arbeiten konzentrieren. Erlaubt mir, zur Er-läuterung der Situation, diese kurze Bemerkung:
Nach endlosen Korrespondenzen, Gesprächen mit der Werft und Einnahme von erregungsdämpfender Valium Kapseln, konnte ein für alle gangbarer Kompromiss getroffen werden.

REFIT PHASE 1 (D)
In der Zeitspanne von April & Mai darf ich die äusseren Refit-Arbeiten an Blue Whale, in einem eigens dafür abgeschotteten Hallenbereich, ausführen. Mir wird von der Werft ein «Gehilfe» zur Verfügung gestellt um die Rumpfarbeiten speditiv durch-führen zu können.
Die Werftleitung hat mir untersagt, mein Nacht-lager während Arbeiten auf BW aufzuschlagen. Dies, aus an den Haaren herangezogenen versi-cherungstechnischen Gründen. Da nützt alles Jammern nichts!
Nach erster Refit-Phase erfolgt auf Ende Mai das «Lift in» und die Überfahrt auf eigenem Kiel nach Romanshorn. Der magische Kreis nach neun Jahren CH-Abwesenheit schliesst sich.
REFIT PHASE 2 (CH)
Auf dem Areal der Pro Nautik Werft wird das eigentliche Refit im Sommer anlaufen. Der Termin für das Malen von BW ist noch offen.
Ich werde mich mit Masten, Deck und Aufbauten beschäftigen. Innen im Schiff warten Arbeiten wie auf- & ausräumen. Das NMEA 2000 muss auf Vordermann gebracht und getestet werden. Diverse Navi-Geräte werden umplatziert und ver-kabelt. Auch muss ein Elektro-Attest aus-geführt werden. Viele vorgeschriebene, behördliche Auflagen müssen bis zum Vorführtermin erledigt sein.
Nachdem auch die Masten überholt sind, werden diese nach Absprache mit der Marina aufgeriggt.
Ziel ist, auf Ende Sommer das Schiff mit der Winterplane eingedeckt und die Refit-Phase 2 beendet zu haben. Blue Whale wartet ungeduldig auf den Saisonbeginn 2027.
Nach Einwassern und Motorenservice erfolgt der letzte Akt, die Schiff-Vorführung. Nach Überfüh-rung in den Heimathafen Arbon fängt das «grosse» Boden-seeabenteuer an. Die nächste Refit-Phase in der Schweiz wird im Herbst in einen zusätzlichen Bericht dokumentiert.
Blue Whale freut sich riesig auf die zweite Refit-Phase im heimi-schen Revier. Ein Drama das sich zur Zeit in der Ostsee abläuft, überschattet ihre Vorfreude! Gemeint ist Timmy’s Schicksal, dem Buckelwahl. Ein Beitrag ist ihr gewidmet der mit nachstehenden Link geöffnet werden kann:

Timmys Ostsee-Odyssee (link zu Beitrag) 

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Epilog Vorschau 2026

(Edit 15.02.2026)

2026 Saison OHNE BLUE WHALE!

Weil Blue Whale die Umstände nicht begreift droht sie mit Konse-quenzen. Alles Gute zureden und betteln um Kompromisse haben bei den allmächtigen Bodensee-Werften nicht den erhofften Durch-bruch gebracht! «Sie und ihr Schiff müssen sich hinten anstellen» hiess es, «und frühestens ab Anfang Sommer dürfen sie guter Hoffnung sein, erste Arbeiten ausgeführt zu bekommen». Blue Whale ist masslos enttäuscht, läuft im Trockendock AMOK und will abtauchen!
Bildinfo >>
Bildliche Illus-tration BW’s Gemütsver-fassung. Erin-nerungen an ihre Alptraum Phase 24/25 werden wach! <LINK> für Beitrag „Alb- oder Alptraum“
Zusätzliche Probleme offenbaren behördliche und bürokratische Hindernisse. Der Amtsschimmel wiehert „Blue Whale war zu lange weg!» Wir müssen diverse Zeugnisse vorweisen (Elektro Attest, Motorprüfung etc.). Ich wage nicht nachzuhaken, ob ein Beweis der Schwimmfähigkeit auch verlangt wird! Blue Whale knurrt mich erneut an und droht erneut mit abtauchen. Vorsorglich erstehe ich eine neue Rettungsweste, was besseres fällt mir nicht ein. Verschärfte Vorschriften pochen unmissverständlich bei erneuter Schiffsregistrierung auf eine Deadline von maximal 14 Tage bis Vorführdatum Schifffahrtskontrolle!?! Dies bedeutet zusätzliche organisatorische „Klimmzüge“.
<<< Bildinfo
Blue Whale im Kressbronner Trockenlager.
Die Aufnahme entstand noch
vor ihrem Amok Lauf.

Vorgängige Abklärungen spiegeln das Worst-Case-Szenario für 2026 wie folgt:
– Erste Arbeiten vor & zum Einwassern im Mai
– Überfahrt nach Romanshorn zur Pro Nautik Werft. Die Masten
   «Huckepack» mitgeführt.
– Arbeiten an Unterwasser, Aussenbord sowie vorschriftsmässiges
   Refit (z.T. in Eigenregie), Malerarbeiten durch Werft
– Stellen der Masten und technische Vorbereitung «Lift in 2027»
– Abschlussarbeiten inkl. NMEA 2000
– Eindecken mit Winterplane und Frostfest «einmotten».
– 2027 „Lift in“ mit Motorservice und Abnahme Schifffahrtsamt
Dieser Schnappschuss vom Januar 2027 zeigt eine triste Saison 2026 und verdeutlicht unsere negative Stimmung! Nur ein Licht-streifen am Horizont weckt so was wie Zuversicht. Dies wird ver-mutlich durch die Refit Kosten getrübt, welche nach wie vor eine «Büchse der Pandora» symbolisieren.
Eines ist klar, Blue Whale und ich wollen 2027 in gewohnter Ein-tracht segeln gehen und geben unser Bestes. Ich hoffe, dass Blue Whale ihren Narzissmus überwindet und einsichtig wird.
Ihr rostiges Äusseres ist eines der Hauptprobleme mit denen ich zu kämpfen habe. Sie verspricht, den Amoklauf einzustellen und nicht mehr abtauchen zu wollen.

Blue Whale’s Sarkasmus:
Als die Schiffe noch aus Holz waren, waren die Seeleute aus Eisen!
Als die Schiffe aus Stahl gebaut wurden, aus was waren dann die Seeleute?

Epilog Vorschau 2026:
Führen die aufgezählten Umstände nicht vorzeitig ins feuchte Seemannsgrab, so leben und segeln wir bis an unser Ende in Eintracht, Halleluja!

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Cockpit & Steuerung

(rev. 02.08.2024)

COCKPIT
Das gut geschützte Cockpit befindet sich im erhöhten Mittschiffs-bereich der Segelyacht und ist grosszügig ausgelegt. Gut ge-schütztes Mittelcockpit mit hohem Süllrand, festen Scheiben an der Front und festem Dach, welches rund 3/4 vom Cockpit   über-deckt.
Gesamtfläche Cockpit L: 185 cm x B: 180 cm – Die Süllhöhe zur Sitzfläche gemessen beträgt durchschnittlich 40 cm. Das Cockpit bietet ausreichend ge-schützten Sitzplatz für die Mann-schaft. Alle Lauf- und Sitzflächen im Cockpit sind mit Holz belegt. Es sind Haltegriffe und Fussan-schläge für einen sicheren Halt bei Lage vorhanden. Beschläge für das Anbringen von Life-Leinen sind vorhanden. Der Steuerstand mit Radsteuerung befindet sich an der Bb-Seite vom Niedergang.
Direkt am Steuerrad sind die Naviga-tionsinstrumente und mehrere Bedien-elemente der Yacht vorhanden. Das Cockpit ist selbst lenzend, wobei das Wasser über die ausreichend gross dimensionierten Abflüsse im Cockpit Boden abfliessen kann. Der Niedergang zum Wohnraum kann mit einem Schiebe Luk und einem Steckschott verschlossen werden. Die Höhe der festen Schwelle zum Wohnraum beträgt 42 cm.

STEUERUNG
Folgende Systeme sind am Steuerstand an der Bb-Seite im vorderen Bereich vom Cockpit vorhanden:

  • Radsteuerung mit hydraulischer Kraftübertragung auf den Quadranten. Eine Not-Pinne kann auf dem Achterdeck direkt auf der Ruderwelle aufgesetzt werden.
  • Die Motoranlage kann am Steuerstand bedient und über-wacht werden. Der Gang-/Gashebel befindet sich direkt beim Niedergang.
  • Bedienung vom Autopiloten
  • Bedienung des hydraulischen Bugstrahlruders
  • Bedienung der hydraulischen Ankerwinde
  • Navigationsinstrumente mit Kartenplotter und Radar,  Beleuchteter Kompass
  • Handfunkgerät Standard Horizon HX 870
  • Alle Navigationsdaten & Instrumente sind Visualisiert über Netzwerk (NMEA 2000) auf Anzeigegerät Maretron DSM410.
  • Navigationsinstrumente VDO: Kompass / Echolot / Wind / Speed dienen als Backup bei Ausfall der Digitalen Instrumente.

Die gängigen zum Segeln und Manövrieren unter Maschine nötigen Handgriffe können vom Cockpit und dem Steuerstand aus ausge-führt und überwacht werden.
Die Ankerkette und das Ankergeschirr können über eine Video-Anlage innen wie außen überwacht werden.
Die Übersicht vom Außensteuerstand aus ist sehr gut.

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