(Edit 15.02.2026)
2026 Saison OHNE BLUE WHALE!
Weil Blue Whale die Umstände nicht begreift droht sie mit Konse-quenzen. Alles Gute zureden und betteln um Kompromisse haben bei den allmächtigen Bodensee-Werften nicht den erhofften Durch-bruch gebracht! «Sie und ihr Schiff müssen sich hinten anstellen» hiess es, «und frühestens ab Anfang Sommer dürfen sie guter Hoffnung sein, erste Arbeiten ausgeführt zu bekommen». Blue Whale ist masslos enttäuscht, läuft im Trockendock AMOK und will abtauchen!
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Bildliche Illus-tration BW’s Gemütsver-fassung. Erin-nerungen an ihre Alptraum Phase 24/25 werden wach! <LINK> für Beitrag „Alb- oder Alptraum“
Zusätzliche Probleme offenbaren behördliche und bürokratische Hindernisse. Der Amtsschimmel wiehert „Blue Whale war zu lange weg!» Wir müssen diverse Zeugnisse vorweisen (Elektro Attest, Motorprüfung etc.). Ich wage nicht nachzuhaken, ob ein Beweis der Schwimmfähigkeit auch verlangt wird! Blue Whale knurrt mich erneut an und droht erneut mit abtauchen. Vorsorglich erstehe ich eine neue Rettungsweste, was besseres fällt mir nicht ein. Verschärfte Vorschriften pochen unmissverständlich bei erneuter Schiffsregistrierung auf eine Deadline von maximal 14 Tage bis Vorführdatum Schifffahrtskontrolle!?! Dies bedeutet zusätzliche organisatorische „Klimmzüge“.
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Blue Whale im Kressbronner Trockenlager.
Die Aufnahme entstand noch
vor ihrem Amok Lauf.
Vorgängige Abklärungen spiegeln das Worst-Case-Szenario für 2026 wie folgt:
– Erste Arbeiten vor & zum Einwassern im Mai
– Überfahrt nach Romanshorn zur Pro Nautik Werft. Die Masten
«Huckepack» mitgeführt.
– Arbeiten an Unterwasser, Aussenbord sowie vorschriftsmässiges
Refit (z.T. in Eigenregie), Malerarbeiten durch Werft
– Stellen der Masten und technische Vorbereitung «Lift in 2027»
– Abschlussarbeiten inkl. NMEA 2000
– Eindecken mit Winterplane und Frostfest «einmotten».
– 2027 „Lift in“ mit Motorservice und Abnahme Schifffahrtsamt
Dieser Schnappschuss vom Januar 2027 zeigt eine triste Saison 2026 und verdeutlicht unsere negative Stimmung! Nur ein Licht-streifen am Horizont weckt so was wie Zuversicht. Dies wird ver-mutlich durch die Refit Kosten getrübt, welche nach wie vor eine «Büchse der Pandora» symbolisieren.
Eines ist klar, Blue Whale und ich wollen 2027 in gewohnter Ein-tracht segeln gehen und geben unser Bestes. Ich hoffe, dass Blue Whale ihren Narzissmus überwindet und einsichtig wird.
Ihr rostiges Äusseres ist eines der Hauptprobleme mit denen ich zu kämpfen habe. Sie verspricht, den Amoklauf einzustellen und nicht mehr abtauchen zu wollen.
Blue Whale’s Sarkasmus:
Als die Schiffe noch aus Holz waren, waren die Seeleute aus Eisen!
Als die Schiffe aus Stahl gebaut wurden, aus was waren dann die Seeleute?
Epilog Vorschau 2026:
Führen die aufgezählten Umstände nicht vorzeitig ins feuchte Seemannsgrab, so leben und segeln wir bis an unser Ende in Eintracht, Halleluja!
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Auch Blue Whale wurde ein Opfer dieser Pandemie und musste die Saison 2020 in der Ranieri-Werft von Bari, im Trockenlager, fristen. Vermutlich wird sie sich mit unzähligen Rostflecken revanchieren und so den langersehnten Saisonstart im Frühling 2021 mit harter, mühevoller Vorbereitungs-arbeit verzögern. Gerne hätte ich in diesem Kapitel neue interessante Segelerlebnisse und Törnberichte präsentiert aber auch ich musste mich den Umstän-den beugen. Die Zeit nutzte ich mit diversen fälligen Gesundheits-Updates und als Ausgleich „Gartenarbeiten“. Ich war da in guter Gesellschaft, denn vielen Segel-Leidens-Genossen ist es ähnlich ergangen, respektive durften sich nur über einer kurze Segel-saison erfreuen.
Wollen wir doch zu-versichtlich in die Zukunft blicken, ob-schon die momen-tane Lage noch chaotischer wirkt wie letztes Jahr und die Prophezeiungen der Wissenschaftler (auf Politiker hören wir ja schon lange nicht mehr) alles andere als Rosig erscheinen lässt. Wir sind in der zweiten Welle gefangen, die wir als Skipper auf See mühelos aussteuern würden, denn uns macht meist nur die 5. und 6. Welle zu schaffen.
Hast du schon mal daran gedacht die Segelfläche mit neuen oder gebrauchten Hygienemasken zu vergrössern? Eine weitere Hilfe wäre die seit kurzem programmierbare Corona-Warn-App. Diese könnte nämlich die Wetter-App bestens ergänzen. Bemerkenswert ist auch, dass niemand zugeben, würde, welche Manöver in der Badewanne geübt wurden. Eigentlich schade, denn so wird der übliche Erfahrungsaustausch verhindert. Jeder hat das Bedürfnis
Die restliche Zeit bis zum Saisonstart lässt sich mit beiliegender Bildanleitung nicht besser überbrücken. Dieser „Work Out“ braucht bestimmt keine Motivation und dürfte bei regelmässiger Anwendung nicht nur für die eigene Konsti-tution sondern auch zur empfohlenen Desinfektion beitragen.




