(erst. 14.05.2026)
20 MILLIONEN JAHRE ALTER RIESENWAL ENTDECKT
Nach all den schlechten Nachrichen wie Kriege, Umwelt und Walstran-dungen, ist Blue Whale völlig überdreht! Ihre «leichte Euphorie» wurde nicht durch einen Tauch-gang verursacht – sie liegt ja nach wie vor im Trocken-dock – nein, diese beruht auf die Entdeckung ihrer 20 Millionen alten Ur-Ur-Grossmutter und eines unbekannten Stammbaumes ihrer Ahnenfamilie. Endlich eine positive Nachricht dachte ich irrtümlich!
Ihr dauerndes Geschwurbel geht mir auf den «Kecks». Ihre irrige Annahme, dass das gefundene Fossil ihre Grand-Stamm-Grandma sein könnte, treibt mich an den Rand der Verzweiflung. Sie will ihre weibliche Abstammungslinie (matri-lineare Linie) nachgewie-sen bekommen. Alsdann würden sich die Werften am Bodensee darum reisen, ihr ein Face-Lifting verabreichen zu dürfen!
Ha-Ha, was für ein Unsinn!
Mein Argument, lieber in Hoff-nung zu leben als wissentlich nicht dieser Linie abzustammen, werden in den Wind geschlagen. Mit der Veröffentlichung des in Australien publizierten Artikels, erhoffe ich ein Ende der nervigen Diskussion zu bewirken.
Blue Whale im Jammertal
Nachdem Blue Whale meinen Entscheid vernommen und nun Ge-wissheit hat, dass kein Stammbaum-Nachweis in Auftrag gegeben wird, ist sie erneut in einen Jammerzustand unterwegs.
Ich hoffe, sie fasst während den Refit Arbeiten meine Lieb-kosungen mit dem Schleifpa-pier als Aufmunterung und nicht als Tortur auf.
Meine Bemerkung, dass Sie angesichts ihrer australischen Urgrossmutter ein «junges, fesches Mädchen» sei und nicht als rostige, abgetakelte, schrumpelige Zicke, mittleren Alters gelte, scheint sie etwas zu besänftigen.
Mein Psycho-Crash-Kurs im Winter scheint Früchte zu tragen!
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Die Hinreise nach Griechenland fügt sich dem gleichtönigen Ablauf an wie die letztjährige Hinreise. Die Bilder untermalen die nervigen Wetter Kapriolen. Mir wurde berichtet, dass der März bis zu 30°C warm war und zum Baden eingeladen hatte. Wenige Highlights unterbrechen den Müssiggang eines deprimierenden Aprils, wobei der Lift-In Termin immer näher rückt und so der Tortur ein Ende bereiten wird. Man muss schon etwas verrückt sein um dieses Schauspiel jedes Jahr über sich ergehen
zu lassen. Wir Segler sind zweifelsfrei ein sonderbares Völkchen, besonders vom Blickwinkel eines anders gepolten Erdenbewohners.



























