(erst. 20.05.2026)
WAL-DRAMA IN DER BUCHT VON POEL (D)
Am 15.04.2026 ist Timmy nach über fünf Wochen und drei Strandungen in der Ostsee immer noch am Leben. Wie gelangte er in die Ostsee (Link zu Karte)? Laut Be-richten ist das Tier teilweise bis zu 60 Zentimeter im Ostseegrund eingesunken. Der 12,35 Meter lange, 3,20 breite und 1,60 m hohe Wal erinnert mich an Blue Whale’s Rumpfmasse. Weil der Wal «an-scheinend» stark verletzt ist, wurden weitere Rettungsversuche vom Ministerium abgelehnt.
Sollte der Wal in der Bucht vor der Insel Poel sterben, werde er zunächst unter-sucht (seziert). Man will sich mit einer möglichen Ferndiagnose nicht zufrie-dengeben, welche die wochenlange Untätigkeit rechtfertigt.
Buckelwal Timmy sei sehr krank und weitere Aktionen würden ihn nur unnötig quälen. Ein «langsames Verrecken» ist humanistisch vertretbar und die Natur allein trägt die Verantwortung. Schon werden die ersten Spekulationen in Umlauf gebracht: «Was soll mit dem Walfisch Kadaver geschehen? Umweltschutz sei eine vordringliche Aufgabe!». Dieser ungeheure Sarkasmus erzürnt Blue Whale dermassen, dass sie zur Rettung des dahinsiechenden Artgenossen eilen möchte. Die Bemerkung eines Beamten lässt sie innehalten: «Es gebe seit Jahren den Wunsch aus Rostock, ein Wal-Skelett zu wissenschaftlichen Zwecken zu erhalten.» Ist das nun Timmy’s Todesurteil?
Die örtliche Polizei wurde ange-wiesen, ein Sperrgebiet von 500 m einzurichten. Man will den Meeressäuger in «Würde» ster-ben zu lassen. So strebt das Spektakel ihrem finalen Ende entgegen. Timmy’s Todesschreie bleiben ungehört und können keinem der Schaulustigen den Magen umdrehen. Betreiber von Imbissbuden erfreuen sich eines ausserordentlich guten Business und stimmen erste Lobgesänge auf die Behörden an.
Blue Whales Fazit
Anlässlich dieser Hiobsbotschaften ist Blue Whale in ein depressi-ves Tief gestürzt. Eine gemeinsame Rettungsaktion ist wegen ihres lädierten Äusseren ausgeschlossen. Eine Verwechslung mit Timmy
könnte nicht ausgeschlossen werden. Um ihren Tränen freiem Lauf zu las-sen, setzt Blue Whale voller Gram zum Abtauchen an. Ihr letzter Auf-schrei geht mir durch Mark und Bein:
«Ich wäre schon nach der ersten Grundberührung versenkt worden!»
Anm. d. Red. In Griechenland hatten wir eine Grundberührung, aber diese hat sie Zwischenzeitlich (zum Glück) vergessen!
Timmy von seinen Leiden zu erlösen widerspricht humanitären Konvention resp. Vernunft. Versagen wir wieder als viel gerühmte Pyramiden-Spitze der Evolution? Wir sind wahre «Meister», nicht in Abläufe der Schöpfung oder Natur einzugreifen! Weltweit und tagtäglich praktiziert! Lasst uns anstelle eines Walgesanges, aus inbrust und voller Kehle, den Schwanengesang anstimmen.
Aktueller Nachtrag
Anlässlich der aktuellen Ereignisse um Timmy muss ich auf Blue Whales drängen einen zweiten Artikel über seine „wundersame Rettung“ veröffentlichen. Den Beitrag „Chronologie einer Rettung“ kannst du mit nachstehendem „Link“ (zur Zeit in Arbeit) öffnen.
<Back to Seemannsgarn> <Back to Meeresgeflüster>








Anfangs möchte ich einen weitverbreiteten Irrtum klären. Wale sind keine Fische, sondern Säugetiere, die vor etwa 50 Millionen Jahren den Weg zurück vom Land ins Wasser nahmen. Sie sind ein echter Evolu-tionserfolg und kommen in allen Weltmeeren vor.














Nachdem sich Blue Whale bereits mit dem Diesel-Kraftstoff resp. mit der Dieselpest auseinander gesetzt hat, sollte dieses Thema zur Seeschifffahrt, die Seeblindheit überwinden helfen;






Die Weltflotte von 90.000 Schiffen ver-brennt rund 370 Mil. Tonnen Treibstoff pro Jahr und verur-sacht jährlich einen CO2-Ausstoß von 1120 Mil. Tonnen. Die Schiffe gelten als mobile, filterlose Müllverbrennungsan-lagen der Erdölbranche.


Die intern. Seeschifffahrts-organisation (IMO) ist eine Sonderorganisation der 

Wissenschaftler sind überzeugt, dass wir fast unbemerkt ins neue Zeitalter des 