Coronapoly

(rev. 11.09.2024)

WIE EIN BAKTERIUM DIE WELT EROBERT & BEHERRSCHT

Lange hat Blue Whale darüber philosophiert, ob dieses Thema in eine Segelwebseite aufgenommen werden darf. Die Antwort ist „JA“, denn es gibt es gibt bis auf Trump, Bolsonaro, Chavez und Johnson fast niemanden der nicht betroffen ist. Segeln bildet da keine Ausnahme. Die Krisenbewältigung der Pandemiebekämpfung hat viele Schiffer wie auch BW „an die Kette gelegt“, ja sogar „Schach Matt“ gesetzt. Die meisten gehören der Risiko-Gruppe an, schon wegen des Jahrgangs, und sind froh, nicht im Kampf mit ungleichen Spiessen zu stehen.

Noch ist der erste Akt des Dramas nicht zu Ende erzählt, aber schon erschallen die Posaunen der Endzeitpropheten. Da sind unsere Politiker und Experten (Virologen) ausgesprochen zurück-haltender, denn sie propagieren Gebetsmühlenartig nurein Leben mit dem Virus“! Heisst das, dass das Zeitalter der Seuchengesellschaft angebrochen ist? Wie soll das gehen? Akzeptieren und das war‘s? Hat die Menschheit schon mal so was durchgemacht? Ja, abgesehen von der „Spanischen – Grippepan-demie“ in den Jahren 1918 – 1920 und der Pest im Mittelalter, aber dazumal hatten wir keine offene und freie Gesellschaft und vieles war gottgegeben.

Venus & Mundschutz

Die Zeit wird kommen, um ein Resümee zu ziehen, nur das Momentum darf nicht verpasst werden. Noch sind wir zu para-lysiert und mit Wunden lecken beschäftigt. Wenn die Verant-wortlichen benannt sind, wird es spannend um Konsequenzen zu ziehen und die Karten neu zu mischen. Das war nicht der erste und auch nicht der letzte Gruß aus dem fernen Osten. Wie viele können oder wollen wir uns noch leisten?
Die Einschnitte ins Leben sind so gravierend und vermutlich nach-haltig, dass diese Rubrik mit vie-len Beiträgen ergänzt werden könnte. Wir wollen uns in diesem Kontext jedoch auf die untypi-schen Themen konzentrieren, hoffentlich mit einer maritimen Prise und in Segeltuch verpackt. Gespannt wird BW sein, inwiefern die Ereignisse das Seglerleben, Mittel- resp. Langfristig, beeinflussen werden.

Legende der Inhalte

  1. Das Virus  (Mausklick auf Titel öffnet Beitrag)
  2. Das Unwort 2020
  3. Verschwörungstheorien
  4. Die Mutation
  5. Die Schuldfrage
  6. Leben mit Corona

 

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Yacht-Knigge

(rev. 29.08.2024)

Benimm-Regeln für Wassersportlern
Was für eine Wortkombination! Yacht versteht jeder, aber was oder wer zum Teufel ist ein Knigge? Der Freiherr Adolph Knigge formu-lierte als erster im 19th Jahrhundert Benimmregeln für den Um-gang mit seinen Mitmenschen. Leider war er wohl eine „Land-ratte“ und so kam wohl keiner bis ins 21th Jahrhundert auf die Idee, diese für den Jachtsport zu ergänzen. Die Auswüchse des Segeltourismus in Bezug auf die Rücksichtslosigkeit gegenüber anderer Yachtie’s, sei es in Häfen oder in Ankerbuchten, hat dermaßen zugenommen, dass die Toleranzgrenze überschritten ist. 
Vor den Zeiten des Massentourismus  resp. Charterbooms  war vieles noch im Gleichgewicht. Viele beliebte Segelreviere wurden sprichwörtlich „überlaufen“, eine grenzenlose Gebührenflut setzte ein, Liegeplätze wurden überteuert und zur Mangelware. Buchten mit lärmenden Schiffern überquollen und nicht zu vergessen, die notorischen Umweltsünder, welche die Natur „geschändet“ hinter-ließen! Das Faustrecht wurde vielerorts eingeführt.
Zuhause beklagen wir, dass vieles unserer Lebensgewohnheiten resp. Freiheit beschnei-det und mit einer Über-regulierung belegt wird.. Ade Freiheit! Uns, Wasserwelten-bummlern ist nicht entgangen, dass diese Tendenz auch dem Segelsport droht, ja bereits im Gang ist, und der ultimative Lock-down droht. Infolge Recherchen im Netz über die Benehme-Thematik von Wassersportlern ist BW zur Erkenntnis gelangt, dass viele Sympathisanten Alarm schlagen. Der verbreitende krebsar-tige Auswuchs der Party Szene hat die Meere erreicht und in den Würgegriff genommen. Sollten wir dem Terror nicht Einhalt bieten, wird die romantische Seefahrt über kurz oder lang in den Tiefen der See versinken. Blue Whale appelliert; Jeder muss seinen per-sönlichen Beitrag leisten um dies zu verhindern.
Die Benimm – Thematik ist in zwei Spoilern unterteilt und behan-delt die wichtigsten Regeln. Der Text ist mit verständniserklären-den Links vernetzt.

Yacht-Aufenthalt mit Manieren
Benimm-Regeln Gästecrew
Eine etwas fröhliche Benimm-Regel Auslegung hat BW auf der Webseite von <schönesleben.ch> gefunden. Der aufgeführte Benimm-Kodex beinhaltet vorwiegend das Verhalten der Gäste-Crew-Mitglieder an Bord.
Der Bericht
Wie in jedem Restaurant, Hotel oder Golfclub gilt auch für das Leben an Bord eine Etikette, die Garderobe, Verhalten und Umgangsformen vorgibt. Auf eine Yacht wird man nicht alle Tage eingeladen. Richtiges Verhalten zeigen dem Gastgeber, dass man seine Gastfreundschaft zu schätzen weiß. Zur ge-wissenhaften Vorbereitung vor Betreten einer Yacht, gehört das Studium eines Yacht-Knigge. Eine Auswahl der Haupt-Regeln für einen glanzvollen Auftritt an Bord.

To do’s
Was auf einer Yacht erlaubt und erwünscht ist
– Dem Eigentümer Komplimente zu seiner Errungenschaft machen
– Den Besitzer nach einer Führung durch seine Yacht fragen
– Sich mit kleinen Aufmerksamkeiten beim Gastgeber beliebt machen

Not to Do’s:
Was auf einer Yacht unterlassen werden sollte
– Die Yacht auf eigene Faust betreten
– Ohne Erlaubnis Besichtigungstouren unternehmen
– Spontan Baden gehen, ohne zu wissen, ob es gleich weiter geht
– Von der Yacht aus fischen resp. lange Angelschnüre auswerfen
– High-Heels: sie könnten Spuren auf dem Deck hinterlassen oder das hochwertige Teak-Deck beschädigen

9 Regeln für einen glanzvollen Auftritt an Bord

Schuhe: Betreten Sie eine Yacht niemals in Strassenschuhen! An Bord werden nur rutsch-feste Bootsschuhe mit heller Sohle getragen – oder gar keine.
Garderobe: Informieren Sie sich am besten vor Fahrtantritt über die Farbe der Yacht, um die Garde-robe farblich darauf abstimmen zu können. Die Hafeneinfahrt darf nur in angekleidetem Outfit partizipiert werden. Fürs Dinner empfehlen sich schicke, aber dennoch legere Outfits – es darf gerne etwas Sportliches sein.
Gepäck: Oberstes Gebot: Packen Sie leicht! Nie mit Koffern reisen stattdessen lieber handlichen Reisetaschen (faltbare) benützen.
Gastgeschenke: Ein edler Tropfen ist immer willkommen. Eine Einladung zum Dinner hebt des Kapitäns Gemüt und kommt meist gut an.
Alkohol und Tabak: Bringen Sie, wenn Sie eingeladen wurden, immer selbst Getränke für die Runde mit, schon zur Begrüssung wird in der Regel auf den Segeltörn angestossen. Tabak ist üblicherweise OUT, wenn geraucht wird, dann nur an Deck und in Lee (Wind abgewandter Seite).
Richtig Winken: Schiffsführer grüssen sich fast in Zeitlupe durch ruhiges Winken mit einer Hand. Dies ist nicht nur ein Gruss unter Seglern, sondern bedeutet auch, dass alles in Ordnung ist. Winken mit zwei Händen gilt als Hilferuf und ist strikte zu unterlassen!
Zeitvertreib: Für Müssiggänger ist der Sonnenplatz auf dem Vorderdeck der Aufenthaltsort schlechthin. Dort lässt es sich mit einem guten Buch entspannen. Starten Sie auch Smal-Talks, denn Yachturlaub ist ein Gruppenerlebnis.
Reiseapotheke: Je nachdem wie lange Sie unterwegs sein werden, packen Sie auf Vorrat! Keinesfalls fehlen darf der persönliche Sonnenschutz. Vorsicht; Nur ölfreie und ge-ruchslose Produkte verwenden. Aspirin und Medikamente gegen Übelkeit sind ein Muss.
Seekrankheit: Wenn Sie im Vornherein wissen, dass Sie seekrank werden, unternehmen Sie keine Experimente! Halten Sie zumindest einen dichten Plastiksack griffbereit und orientieren sie sich nach der Leeseite der Yacht.

Der Yacht-Knigge
Kodex für alle und jeden!
Auf der Webseite der „skippertipps.de“ wurde BW auf einen Aufsatz zum Thema „Der Yachtknigge“ aufmerksam. Endlich
mal ein Bericht der Klartext spricht und den Nagel auf den Kopf triff. BW hat Erlebnisse wie im Bericht verpönt schon des Öfteren, sei es auf dem Bodensee als Binnensegler oder im Mittelmeer auf Lang-zeittörn, erlebt. Der Aufruf auf dieser Webseite ist an mög-lichst viele Wassersportfreunde gerichtet um die Aufmerksam-keit auf die zunehmende Problematik zu richten.
Nehmen wir die Challenge an! Ein beherztes propagieren des Yachtknigge wird euch nicht nur von Neptun mit einer Hand-breite Wasser unterm Kiel, sondern auch mit nachhaltigen Abenteuern auf See und Land vergolten.

Der Bericht auf „skippertipps“ (auf Webseite links oben, 10-ter  Bericht von oben) ist sehr umfangreich und geht schonungs-los ins Detail. Ihn zu wiederholen würde den Rahmen dieser Webseite sprengen. BW bittet die Sympathisanten, sich direkt auf den Link einzuloggen, die Benimmregeln herunter laden, zu kopieren und jedem Störenfried unter die Nase reiben.
BW möchte mit ergänzenden Kommentaren die aufgeführten Themen ergänzen;
(P.S. nur verständlich wenn Hauptbericht auf skippertipps gelesen wurde)
Nachtruhe
Man darf auch trinken (saufen) ohne gleich die Sau raushängen zu müssen!
Umwelt
Bedenkt die Umwelt-verschmutzung durch Plastikmüll und Zigarettenstummel welche sich in Gewässern als Micro Partikel zersetzt und in deiner Nahrungskette landet. Bon Appetit!
Natur
Buchten sind auch Anlauforte für Wasserfreunde bei Wetter-umschwung. Sie sind vielerorts auch letzte Rückzugsgebiete und Kleinode für Flora und Fauna, deshalb Respekt und Rück-sicht!
Liegeplatz
Das unartikulierte, hochfrequentierte Laute wie Geschrei von Kindern und Jungmannschaften (vorallem weiblichen Ge-schlechts) kann nur noch mit Kielholen entgegnet werden. Drohnen, das neueste Spielzeug an Bord, heben die Laune der Nachbarn erst bei einer ungewollten Wasserlandung.
Tanken
Gerade da laufen „ver-haltensgestörte“ Boots-Egozentriker zur Hochform auf. Berüch-tigt ist am Freitag-nachmittag in der Marina der Tankvor-gang oder die Hektik durch rückkehrende Charterjachten. Ein Eldorado der Aggression!
Flagge
Chartercrews neigen zu Flaggenparaden während der ganzen Törndauer und sind uneinsichtig dies zu unterlassen.
Hafenkino
Ein nicht erwähntes Ärgernis; Leider genießen Chartercrews immer öfter das Schauspiel (Hafenkino genannt) wo künftige Nachbarn beim Anlegemanöver überfordert sind. Statt zu helfen wird nur geglotzt und gelacht, vergessen dabei, dass ihr Manöver noch lächerlicher war!
Entrüstung
Schön zu wissen, dass BW nicht alleine ist. Bis jetzt haben wir es immer wieder geschafft uns nach einem hitzigen Fight zu beruhigen, aber es wird immer schwieriger!

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Die Seemannschaft

(rev. 29.08.2024)

Ein Nachschlagewerk für jeden Seemann
Die „Seemannschaft“ ist mit der 1.Auflage im Jahr 1929 erschienen und gilt seit dem für Generationen von Seglern als das ultimatives Standardwerk. Als Lehrbuch und unverzicht-bares Nachschlagewerk in einem, wird sie fortlaufend aktualisiert. Sie entspricht so stets dem neuesten Kenntnisstand und dokumentiert die jeweiligen weltweiten nautischen und technischen Entwicklungen. Selbstverständlich existiert dieses einschlägige Werk auch in BW’s Bordbibliothek. Leider wurde es in der Aufzählung der Bordbücher nicht erwähnt. Sorry, aber es ist so selbstverständlich eine zu be-sitzen und zu gebrauchen, dass es in Vergessenheit geriet. 
Wie schon erwähnt, wird das handwerkliche Geschick des See-manns umfangreich beschrieben. Unter der Rubrik der Seemann-schaft behandelt Blue Whale einige Themen, welche sich im Laufe der Jahre aufgedrängt haben und in der Erfahrung des Skippers für erwähnenswert gelten.
Ein Beispiel
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Die Thematik
des Benehmens auf See und in Häfen findet im Hand-buch nur ansatzweise statt, ge-hört aber zur Seemannschaft. Diese Regeln finden Beachtung in der Seemannskultur und sind nicht nur überliefert sondern müssten von allen praktiziert werden. In der professionellen Schifffahrt wird das „Dekret“ sogar bis heute gelebt, aber vor allem in Charterkreisen, scheinen die Freizeitkapitäne dies zu übersehen und stossen bei Langzeit-seglern auf wenig Gegenliebe.
Blue Whale beschäftigt vor allem der Umstand, wie konnte diese Kultur in der Vergnügungsschifffahrt in Vergessenheit geraten? Unter dem Titel „Seemannschaft“ sollen Themen wie dieses oder andere Exzentrizitäten angesprochen werden.

Diese Rubrik enthält nachstehende Beiträge, welche durch Mausklick zu öffnen sind:

  1. Der Yachtknigge
  2. Kaventsmann
  3. Dieselpest
  4. Das „Ever Given“ Desaster
  5. weitere Themen werden laufend ergänzt!

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Das Virus

(rev. 10.05.2020)

DER ERSTE AKT, DIE DRAMATURGIE
Der Akt der Dramaturgie des Corona Virus ist in der Performanz. Der Virus hat von der Welt Besitz ergriffen, hält uns in Atem und diktiert den neuen Verhaltenskodex. Jeder ist betroffen, auch Blue Whale und meine Wenigkeit, denn es zeichnet sich ab, dass die Segelsaison 2020 vertagt werden muss. Niemand wagt zu prog-nostizieren, wann die Pandemie zur Geschichte wird. Manchem wird ein besinnlicher Nachtrag im Logbuch des Lebens vergönnt sein. Darum dieser Bericht, inmitten der sich überschlagenden Ereignisse.

Geschichtliches
Die jüngsten innerweltlichen Veränderungen, dem Corona Virus geschuldet, rufen geschichtliche Erinnerungen wach!
Im Bronzezeitalter verwies der Philosoph Zarathustras auf den immerwährenden Kampf „des Guten gegen das Böse“. Die Definition in der biblischen Prophezeiung symbolisiert den vierten Apokalyptische Reiter als den Ausbruch einer Epide-mie. Die Vorhersagen des Nostradmus kündigen unheil-volles für das Jahr 2020 an. Die Ausbreitung der Pande-mie ist auf der „Outbreak Timeline“ von Wikipedia eindrücklich dokumentiert.
Ungeachtet der atemberaubenden Ausbreitungsgeschwindig-keit, haben Politiker anfänglich die Warnungen der Wissen-schaftler und Virologen in den Wind geschlagen. Wertvolle Zeit ist ungenutzt verstrichen. Wieder standen die wirtschaft-lichen Argumente dem gesunden Menschenverstand im Wege. Diese infame Entwicklung, ja ein immer verstärkender Trend, stimmt uns auch für die Bewältigung des bevorstehenden Klimawandels alles andere als optimistisch. 
Ignoranz von Vorzeichen
Forscher haben in Laborversuchen nachgewiesen, wie rasch aus dem durchaus gefährlichen Vogelgrippevirus H5N1, ein hoch ansteckender Superkeim mutieren kann. 
Seit 1997 ist das Virus allgegenwärtig. Auch wurde gewarnt, dass ein derartiger Erreger das Potenzial innehabe, sich weltweit auszubreiten und zahlreiche Menschen zu töten. Der erste mutie-rende Superkeim wurde 2002 unter der Bezeich-nung SARS-CoV bekannt. Schon fast in Vergessenheit gera-ten, entstand als zweite Generation der MERS-CoV Virus von 2012. Man hat wider aller Warnungen, den Fakten keine Be-deutung beigemessen und so ringen wir heute mit den Konse-quenzen der letzten Generation des Virus.
Dieses Mal kommen die Liebesgrüsse nicht aus Hongkong, sondern wie aus dem Reich der Mitte! Weil wir unsere Igno-ranz intensivierten, müssten wir heute die Grüsse als Hei-ratsantrag verstehen! Unsere chinesischen Freunde sind spezialisiert auf Freifeldversuche in unhygienischen Markthallen. Dort schlachten sie allerlei Wind-getier und schlagen sich das Wams voll.
Beliebt sind unter anderem die Fledermäuse (als Vierenträger) und z.B. Gürteltiere (als Wirt des Virus), deren Bakterien als besonders gefährlich gelten und auf den Menschen regelmäßig überspringen. Die Atem-pausen werden kürzer und die Attacken umso heftiger! Wann wird der abgewiesene Bräutigam zum letzten Kahlschlag ausholen?
Reaktion
Die weltweiten Reaktionen der Regierungen erinnern an das Movie „Und täglich grüßt das Murmeltier. Die Betreuungen scheinen sich täglich zu wiederholen. Den Segeltörn für diese Saison musste „ad acta“ gelegt werden (siehe Link) und nun beobachte ich mit Interesse und wachsender Besorgnis das Geschehen. John Lennon’s Song „Waching the wheels go round“ schafft die richtige Athmosphäre.
Zögerliche und beschwich-tigende Pressekonferenzen haben uns sanft aber be-stimmend eingelullt. Dadurch sind Verwirrung und Unsicherheit geschürt worden. Die Politiker attes-tierten uns unverblümt Un-mündigkeit und wiederhol-ten im Diplomatenjargon verpackt; „Wir haben alles im Griff, weitere Informationen zur gegebener Zeit, Danke.“ Aber die Zeit läuft ab und niemand scheint es zu bemerken! Die Elitetruppe, die sieben helveti-schen Sonnenkönig(e) resp. (-innen) (Bundesrat) murmeln gebetsmühlenartig; „Nous sommes l’état“. Die Verantwort-lichen sonnen sich in ihrer Passivität und Corona, äußerst erfolgreich, übernimmt das Diktat vollends.
Panik
Panik klopft, mit oder auch ohne Sense, an die Türen. Vielerorts wird er aus Igno-ranz hereingebeten. Man spürt, dass die Dramaturgie des CV ab Mitte März in eine entscheidende Phase getre-ten ist. Die „Bunga-Bunga“ Aktionen der Politik mani-festierten sich in ausarten-den „Hamsterkäufen“. Zur Hauptfütterungszeit wird in zoologischen Gärten wesentlich mehr Disziplin beobachtet! Die Alphatiere sind die Ersten. Ist der Homo Sapiens etwa zum Hamster mutiert?
– Ich bin geneigt, dies zu bejahen -.
Die Erdenkinder frö-nen sich dem Egois-mus! Letzte Bilder aus Italien schock-ieren uns, in nächt-lichen Militärkonvois werden heimlich Pandemieopfer „ent-sorgt“. Solche Bilder verdrängen Berichte von jüngsten, kriegerischen Auseinandersetzungen und resul-tierenden Flüchtlingsströmen. Das unmündige Individuum sucht das verlorene Lebenselixier während der Pleitegeier über ihn schwebt und die Lebenszeit mehr den jäh als Endlich wahrgenommen wird. Dies scheint sich kollektiv im Gedächt-nis einzunisten und artet in Panik aus.
Schlagzeilen
Angesichts der beschriebenen Hypothesen stehen die ausge-wählten, banale Schlagzeilen des Regional-Tagesblattes, des ZU vom 20.03.2020, grotesk gegenüber;
1.) Bauern dürfen nicht über die Staatsgrenze zu ihren Feldern.
2.) Für Ärzte und Pfleger ist das Parkieren ab jetzt gratis.
3.) In MM & COOP Filialen darf nur noch dosiert eingekauft werden.
4.) Sex in Zeiten des CV; Leere Kondom- und Dildos Regale.
5.) Pizza bestellen hilft gegen den Corona-Koller.
Es ist nicht alles Negativ was negativ erscheint. Nachstehend ein Contra gegen diese Schlagzeilen;
1.) Positiv ist, dass auf die Äcker weniger Pestizide gespritzt werden, 2.) Positiv ist, dass das Gesundheitswesen entlastet wird, 3.) Positiv, dass dosierter Einkauf den Blutdruck senkt,    4.) Positiv ist, dass in CH-Schlafstuben Freude herrscht    und 5.) …., dass das leibliche Wohl auch in diesen Zeiten nicht zu kurz kommt.
Nachbetrachtung
 
Das „Home-Office“ erlebt eine Renaissance. In die-sem Kontext wollte eine Krankenpflegefachperson (Gendergerecht) Patien-ten nach Hause nehmen. Um die Spitalkapazität vorsorglich zu entlasten wurden Schwangere ge-beten die Tragezeit  um  3 Monate zu verlängern. Die Durchsage des Flug-Kapitäns versetzte die Passagiere in Panik; „Hier spricht ihr Kapitän, wir arbeiten zurzeit online von zu-hause und wünschen ihnen einen angenehmen Flug!“ Ungläubig beäugten wir ein australisches Überwachungsvideo, wo sich Kunden um ein Pack Toilettenpapier prügelten. Der Untertitel des Streifens; „Wir scheissen auf den Virus!“ Auch bei uns ist dieser Artikel zur Mangelware geworden. Werden die Symptome des Corona-Virus etwa mit Diarrhö resp. Gast-roenteritis, oder im Volksmund „Montezumas Rache“ genannt, verwechselt? Welcher fatale Irrtum! Dann schon lieber gehä-kelte Corona-Masken!

Meckern nützt nichts, WIR SCHAFFEN DAS (D-Slogan 2015)! Auch wenn nicht alles „den Jordan runter geht“ wird es einen beherzten Neuanfang geben. Der verpasste Segeltörn wird zuoberst auf der To-do-Liste stehen. Oberstes Gebot dürfte sein, der kollektiven Amnesie entgegen zu wirken, bedenkt, im Osten steht der nächste Virus bereits in den Startlöchern und wird unweigerlich los getreten.
Vielleicht besteht noch eine Chance Politik und Wirtschaft ins Boot zu holen und Konsequenzen erarbeiten. Spätestens bei den nächsten Wahlen werden die Verantwortlichen Farbe bekennen müssen!

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Schweizer Psalm

(rev. 17.08.2024)

Eine Strophe aus der Schweizer Nationalhymne
Die Fussballmeisterschaft (EM) hat uns wieder mal vors Auge geführt, dass unsere schweizerische Nationalhymne wahrlich kein Ohrwurm ist. Unser Soccer Team, „MULTIKULTI“ – wo nicht! –
hat sich weder bemüht die Melodie zu summen noch den Psalm zu murmeln.
Keiner Lippe konnte eine Bewegung ent-lockt werden. Da mussten wir neidisch zum Gegner herüberschie-len, deren herzhaften und innbrünstigen Gesänge beeindruckend waren. Unser Team war schon vor dem Anpfiff sichtlich einge-schüchtert.
Angesichts dieser unrühmlichen «Self-Präsentation» kann ich die Argumente der Hymnen Erneuerer verstehen. Die fordern unter Anderem eine moderne, harmonisch-kompaktere Melodie, ver-mutlich im Techno-Sound (unharmonisch dafür kompakt) und wollen auf den Psalm gänzlich verzichten. Konservative befürworten eher, den morgendlichen Unterricht in den Schulen mit dem gemeinsamen Singen der Hymne zu beginnen. Andere Länder sind uns in dieser Tradition weit Voraus. Eine vermutlich «Mission Impossible», da wir in der Vergangenheit mit Rücksicht auf unsere Migranten die Kreuze in den Schulzimmern schon ent-fernen mussten. Was nun?

Eine Lösung ist nicht in Sicht. Die CH-DJ’s verweigern sich dieser künstleri-schen Herausforderung aus nicht kom-munizierten Gründen.
Ich möchte mich nicht weiter in der Kontroverse verstricken, da ich mich auch nicht brüsten kann, den Text frei rezitieren zu können. Vielleicht ein Armutszeugnis oder eine Bildungslücke? Wer weiss das schon! Da sagte ich zu mir; „Selbst ist der Mann!“ und beschloss, die Verse zu „Googeln“ – und siehe da – es viel mir wie Schuppen von den Augen!
In der letzten, vierten, fast unbekannten Strophe des Psalms offenbaren uns die Schöpfer der Hymne, dass wir schon vor der Alinghi eine Seglernation gewesen sein mussten.
Um dies zu verdeutlichen, sei die vierte Strophe wiedergegeben;
(Hinweis; Klick auf’s Bild zum vergrößern & lesen!)

Eine kleine Hilfe zum maritimen Verständnis der Textzeilen:
Mit etwas Fantasie kann die vierte Strophe durch Crew, Segeljacht und Skipper gedanklich im Vers angedockt werden.

Fährt die Crew im wilden Sturm daher,
Bist du, Segeljacht, selbst uns Hort und Wehr,
Du, allmächtiger Waltender, Rettender!
In Gewitternacht und Grauen
Lasst uns kindlich dem Skipper vertrauen!
Ja, die fromme Seele ahnt, Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Geht das nicht runter wie Öl? Ich bin überzeugt, es regt auch eure Fantasie an und animiert, dem nächsten Sturm, wie die „alten Helvetier“, mit inbrünstigem Gesang die Stirn zu bieten!

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